Stefan Bradl: «Ich bin beim Misano-GP nicht dabei»

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl

Stefan Bradl

Stefan Bradl wird beim Misano-GP nicht dabei sein, Jorge Lorenzo setzt sein Comeback fort. Ab Oktober wird Bradl wieder als MotoGP-Testfahrer agieren. Eine Superbike-WM-Saison 2021 kann er sich vorstellen.

Wie schon beim Silverstone-GP wird Stefan Bradl in Misano am kommenden Wochenende fehlen. Denn das Repsol-Honda-Team und HRC gehen davon aus, dass sich Jorge Lorenzo von seinen beiden Brustwirbelbrüchen ausreichend erholt hat und besser abschneiden wird als in England.

«Jeder fragt mich, ob ich in Misano fahre und ob ich dort Lorenzo wieder ersetze», erzählt Bradl. «Aber ich habe schon vor einigen Tagen erklärt: 'Jorge Lorenzo wird dort fahren.' Ich habe keinen Einsatzbefehl bekommen und bleibe daheim.»

Stefan Bradl wird also im ganzen Monat September nicht auf der Honda RC213V sitzen. Doch beim Aragón-GP wird er für ServusTV vor Ort sein. Erst im Oktober testet der Bayer wieder in Jerez mit dem Honda-Prototyp für 2020.

Danach absolviert Stefan für ServusTV zwei weitere Einsätze als Experte bei den Grand Prix in Motegi und Philipp Island, danach ist er als Fernseh-Mann auch beim Valencia-GP dabei.

Im November absolviert Bradl einen privaten MotoGP-Test in Jerez. «Ob ich auch bei den offiziellen IRTA-Tests in Valencia und Jerez mitfahre, wurde noch nicht vereinbart», sagt der Moto2-Weltmeister von 2011, der inzwischen 50 Top-Ten-Ergebnisse in der MotoGP-Klasse eingefahren hat.

In den letzten Monaten wurde Bradl auch mehrmals gefragt, ob er sich eine Superbike-WM-Saison im HRC-Werksteam vorstellen könne. Aber dieses Thema hat sich für 2020 erledigt, denn HRC hat Álvaro Bautista und Takumi Takahashi engagiert.

Trotzdem hat Bradl, der am 19. November 30 Jahre alt wird, das Kapitel Superbike-WM noch nicht abgehakt. Könnte er sich 2021 eine komplette SBK-Saison vorstellen? «Warum nicht? Wenn das Team mit der neuen Fireblade funktioniert und wenn sie vorwärts kommen, bin ich gerne bereit, meine Hilfe als Testfahrer anzubieten. Man kann sich über alles unterhalten. Mein Verhältnis mit HRC ist sehr gut. Wir stehen in permanentem Kontakt. Ich bin mit der Fireblade beim 8h-Rennen in Suzuka gut zurechtgekommen. Ich könnte mir eine Superbike-Saison 2021 sehr gut vorstellen, wenn Honda das wünscht und mir diese Möglichkeit anbietet.»

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