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Alex Rins (Suzuki/1.): «Es kommt von den Reifen»

Alex Rins entriss seinem Teamkollegen Joan Mir in der Schlussphase des ersten MotoGP-Testtages in Katar noch die Bestzeit. Dabei galt die Zeitattacke in der vergangenen Saison als Suzuki-Schwachpunkt

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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"Das war ein positiver Arbeitstag", freute sich Alex Rins am Samstagabend in Doha. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,002 Sekunden hatte er sich vor seinem Suzuki-Teamkollegen Joan Mir die Tagesbestzeit gesichert.

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"Es war ein guter Tag, wir haben viele Dinge ausprobiert, aber es ist nichts Neues. Wir haben nur Dinge noch einmal getestet, die wir schon in Sepang dabei hatten: Verkleidung, Elektronik, Federung. Und ich bin ziemlich glücklich, weil es so aussieht, als würde auch auf einer anderen Strecke alles gut funktionieren", erzählte der zweifache GP-Sieger der Saison 2019.

Eine Frage ist in der Suzuki-Box aber noch nicht restlos geklärt: "Morgen wird ein harter Tag sein, weil wir ein neues Chassis mit dem Standard-Chassis vergleichen, das wir im Vorjahr verwendet haben. Wir müssen die Konzentration hoch halten, um zu sehen, ob es besser funktioniert oder nicht", verriet Rins. Seine Bestzeit am Samstag fuhr er übrigens mit dem neuen Chassis.

"Das Feeling ist positiv", bestätigte der 24-jährige Spanier. "Am Ende bin ich einmal mit dem Standard-Chassis auf die Strecke gegangen. Ehrlich gesagt, es ist nicht 0,2 sec schneller, am Ende ist es mehr das Feeling, das für mich ein bisschen besser ist. Sicher hätte ich gerne eine Sekunde Unterschied, aber wir werden es morgen ausgiebig testen."

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Mir berichtete davon, dass er mit der neuen GSX-RR über mehr Grip in der Kurvenmitte verfüge. "Das ist für mich auch so, mit den neuen Reifen hat man mehr Grip auf der Reifenkante. Für uns ist das gut", verwies Rins auf den neu konstruierten Michelin-Hinterreifen.

Nachdem die Qualifyings im Vorjahr als die Achillesferse der Suzuki-Piloten galten, untermauerten sie mit den Rängen 1 und 2 am Samstag den Eindruck, dass sie beim Thema Zeitattacke Fortschritte gemacht haben. "Es sieht ganz danach aus", schmunzelte Rins. "Und ich bin glücklich, weil ich in den letzten Minuten die beste Rundenzeit fahren konnten – mit der Luftfeuchtigkeit und den niedrigeren Temperaturen."

Woran liegt das – am Bike, am Fahrstil? "Ich glaube, es kommt von den Reifen", entgegnete der Suzuki-Werksfahrer.

Dass Weltmeister Marc Márquez dem Suzuki-Duo auf dem Losail Circuit gefolgt ist, will Rins hingegen nicht überbewerten: "Ich glaube nicht, dass er uns als Referenz sieht. Wir sind ein paar Mal zusammen gefahren, weil wir zugleich aus der Box gefahren sind. Ich glaube aber, dass am ersten Tag jeder seiner Linie folgt."

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Katar-Test, MotoGP, 22. Februar:

1. Rins, Suzuki, 1:54,462 min

2. Mir, Suzuki, 1:54,464 min, + 0,002 sec

3. Viñales, Yamaha, 1:54,494, + 0,032

4. Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,172

5. Morbidelli, Yamaha, 1:54,700, + 0,238

6. Marc Márquez, Honda, 1:54,823, + 0,361

7. Rossi, Yamaha, 1:54,876, + 0,414

8. Quartararo, Yamaha, 1:55,074, + 0,612

9. Bagnaia, Ducati, 1:55,204, + 0,742

10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:55,268, + 0,806

11. Dovizioso, Ducati, 1:55,308, + 0,846

12. Zarco, Ducati, 1:55,360, + 0,898

13. Miller, Ducati, 1:55,430, + 0,968

14. Pol Espargaró, KTM, 1:55,449, + 0,987

15. Nakagami, Honda, 1:55,627, + 1,165

16. Binder, KTM, 1:55,644, + 1,182

17. Rabat, Ducati, 1:55,707, + 1,245

18. Oliveira, KTM, 1:55,737, + 1,275

19. Crutchlow, Honda, 1:55,757, + 1,295

20. Lecuona, KTM, 1:56,135, + 1,673

21. Alex Márquez, Honda, 1:56,552, + 2,090

22. Smith, Aprilia, 1:57,027, + 2,565 

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