Valentino Rossi zu Quali: «Durcheinander erwartet»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Valentino Rossi im Gespäch mit Crew-Chief David Munoz

Valentino Rossi im Gespäch mit Crew-Chief David Munoz

Das Bummeln im MotoGP-Qualifying auf dem Sachsenring sorgte am Samstag für viel Gesprächsstoff. Routinier Valentino Rossi sah es entspannter als einige seiner Kollegen.

Weil Enea Bastianini für das Trödeln auf der Ideallinie im Q1 mit einem Grid-Penalty belegt wurde, rückte Valentino Rossi in der Startaufstellung für den «Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland» auf Platz 15 und damit in die fünfte Reihe nach vorne.

Bastianini war aber nicht der einzige MotoGP-Pilot, der im Qualifying rund um den 3,671 km kurzen Sachsenring auffallend langsam unterwegs war. Auch im Q2 kam es zu Szenen, die an das ungeliebte Bummeln aus den Moto3-Qualifyings erinnerten, klagte etwa VR46-Schüler Pecco Bagnaia.

Rossi selbst zeigte sich wenig überrascht: «Ich hatte schon erwartet, dass es auf dieser Strecke ein bisschen ein Durcheinander geben würde. In der Hinsicht ist es hier immer sehr schwierig, weil die Strecke sehr eng und sehr kurz ist. Bei vielen Motorrädern auf der Strecke ist damit die Wahrscheinlichkeit viel höher, auf jemanden zu treffen, der abwartet und im Weg steht.»

Aber sollte die Königsklasse nicht eine Vorbildfunktion für die kleineren Klassen erfüllen? «Die Moto3 ist schon viel schlimmer als die MotoGP-Piloten, sie brauchen nicht auch noch unser Beispiel, weil sie es ohnehin schon viel schlechter machen», entgegnete der neunfache Weltmeister lachend. «Da macht es mir eher Sorgen, dass die heutigen Moto3-Fahrer die zukünftigen MotoGP-Piloten sind. Es ist ein bisschen das Gegenteil.»

Wieder ernst fügte der «Dottore» an: «Das ist immer schwierig. Es hängt aber auch sehr von der Strecke ab, hier ist es auch 2019 vorgekommen. Denn wie gesagt: Die Strecke ist kurz, damit steigt die Wahrscheinlichkeit.»

MotoGP, Sachsenring, Q2 (19. Juni):

1. Zarco, Ducati, 1:20,236 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:20,247 min, + 0,011 sec
3. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:20,447, + 0,211
4. Miller, Ducati, 1:20,508, + 0,272
5. Marc Márquez, Honda, 1:20,567, + 0,331
6. Oliveira, KTM, 1:20,589, + 0,353
7. Martin, Ducati, 1:20,617, + 0,381
8. Pol Espargaró, Honda, 1:20,659, + 0,423
9. Nakagami, Honda, 1:20,810, + 0,574
10. Bagnaia, Ducati, 1:20,811, + 0,575
11. Rins, Suzuki, 1:20,949, + 0,713
12. Alex Márquez, Honda, 1:21,135, + 0,899

Die weitere Startaufstellung:
13. Binder, KTM, 1:20,736
14. Marini, Ducati, 1:20,864
15. Rossi, Yamaha, 1:20,972
16. Mir, Suzuki, 1:21,014
17. Morbidelli, Yamaha, 1:21,091
18. Bastianini, Ducati, 1:20,953*
19. Petrucci, KTM, 1:21,137
20. Lecuona, KTM, 1:21,154
21. Viñales, Yamaha, 1:21,165
22. Savadori, Aprilia, 1:21,411

*Grid-Penalty

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