Davide Tardozzi (Ducati): «Das Glas ist halb voll»
Ducati-Teammanager Davide Tardozzi zieht mit Blick auf die erste Saisonhälfte eine positive Zwischenbilanz. Gleichzeitig fordert er: «Wir müssen eine noch bessere Leistung abliefern.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ducati hat allen Grund, zuversichtlich auf die zweite Saisonhälfte zu blicken, denn mit Johann Zarco, Francesco "Pecco" Bagnaia und Jack Miller haben die Roten gleich drei ihrer Fahrer auf einem Top-5-Rang der aktuellen WM-Tabelle. Zarco ist der erste Verfolger von WM-Leader Fabio Quartararo. Der Franzose liegt 34 Punkte hinter seinem Landsmann.
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Bagnaia folgt auf Platz 3 und Jack Miller ist hinter Joan Mir auf den fünften Platz gerutscht. Der Australier, der die Rennen in Jerez und Le Mans für sich entschieden konnte, liegt allerdings nur einen WM-Zähler hinter dem Titelverteidiger. "Es ist nicht so schlecht, drei Fahrer da vorne zu haben, und wir haben auch schon zwei Rennen gewonnen. Wir können also sagen, das Glas ist halb voll", fasst Ducati-Teammanager Davide Tardozzi denn auch auf "MotoGP.com" zusammen. "Aber wir müssen eine noch bessere Leistung abliefern", fordert er im gleichen Atemzug.
Und der 62-jährige Italiener sagt mit Blick auf die Ducati-Werksfahrer Bagnaia und Miller: "Pecco hatte in einigen Rennen Pech, aber war nah dran, während Jack einen schwierigen Saisonstart erlebt hat. Aber er war clever genug, sich davon nicht herunterziehen zu lassen und die beiden Siege haben ihn in eine gute Lage gebracht. Man kann sagen, dass wir aktuell ganz glücklich sind."
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Lob gibt es von Tardozzi auch für die schlauen Köpfe im Hintergrund: "Ich bin auch sehr zufrieden mit der Arbeit der Ingenieure. Sie haben die Reifenprobleme im vergangenen Jahr offenbar gut verstanden und im Winter die richtigen Massnahmen getroffen. Sie haben den Fahrern etwas Anderes gegeben und ich denke, wir haben das Problem zumindest teilweise lösen können."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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