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Die Zahlen hinter dem Flutlicht-Spektakel von Doha

Am Wochenende werden die ersten WM-Punkte der MotoGP-Saison 2022 vergeben – traditionell unter Flutlicht. Die Beleuchtungsanlage wurde erst vor einem Jahr erneuert: 3679 LED-Lichtquellen erhellen nun den Losail Circuit.

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Seit 2008 wird der Katar-GP auf dem 5,380 km langen "Losail International Circuit" unter Flutlicht gefahren, die beleuchtete Fläche entspricht 70 FIFA-Fußballplätzen, 35 Cricket- oder 1300 Basketballspielfeldern.

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Dafür hatten die Ingenieure der amerikanischen Firma "Musco Lighting" 2007/2008 die Nacht zum Tag gemacht und in nur 175 Tagen das größte Beleuchtungsprojekt in der Sportgeschichte verwirklicht. Die Piste war vor 2004 von 1000 Arbeitern innerhalb eines Jahres für 58 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt worden.

Die Musco-Techniker verbauten in sechs Monaten 10 Millionen Euro. Für die Beleuchtung des Circuits waren rund 3 Mio Kilogramm Beton nötig, es wurden 500 km Kabel verlegt. Der Aushub für die Masten und das Bohren durch insgesamt rund 12.600 Meter soliden Fels für die Lichtmasten entsprach der 42-fachen Höhe des Eiffelturms. Insgesamt wurden 1300 Arbeitsstunden investiert.

Die Öko-Bilanz des Flutlicht-Spektakels war aber verheerend: Das Elektriksystem wird von 44 Diesel-Generatoren mit je 13 Megawatt Leistung angetrieben, die rund um die Strecke installiert wurden. Die 3600 Lichtquellen (mit 250, 1500 und 2000 Watt- Leichtmetalllampen) auf 1000 Lichtmasten erzeugten 450 Mio Lumen Lichtstrom (1200 bis 1600 Lux); damit hätte man 3000 Privathäuser oder einen Boulevard von Doha bis Moskau ausleuchten können.

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Es wurden zwar Patente wie Mirtran und Green verwendet, mit deren Hilfe die Energieeffizienz gegenüber herkömmlichen Systemen um 50 Prozent verbessert werden konnte. Üblicherweise war der Losail Circuit aber auch zwölf Stunden nach Beendigung des Rennens am nächsten Vormittag immer noch voll beleuchtet, denn für jeden Streckenabschnitt war ein Generator zuständig, der einzeln gestartet und gestoppt werden musste – und jeder Generator verbrauchte 1000 Liter Diesel pro Stunde.

Im Vorjahr wurde nachgebessert, die gesamte Beleuchtungsanlage wurde von Dezember 2020 bis März 2021 erneuert. Vom Entwurf bis zur Installation vergingen keine 180 Tage. 528 neue Masten mit 3679 LED-Lichtquellen in einer Höhe von 6 bis 36 Metern erhellen nun die Strecke.

Während die alten Metallhalogenlampen Unmengen an Strom verbrauchen, sind die neuen Masten mit LED bestückt, in den verschiedenen, jeweils erforderlichen Helligkeitsstufen: TLC-LED-1500 (1430 W), TLC-LED-1200 (1170W), TLC-LED-550 (540W), Mirtrans LED (990W). Damit ist der Losail International Circuit weltweit die erste Rennstrecke dieser Art, die für die Beleuchtung auf die neueste LED-Technologie setzt.

Das neue System garantiert eine einheitlichere Beleuchtung, von der die Fahrer und die TV-Übertragung profitieren. Die Flicker-Free-Technologie soll selbst in der Super-Slow-Motion dem Flimmern entgegenwirken. Ein höherer Farbwiedergabeindex lässt das Licht natürlicher wirken. Die Beleuchtung kann nun auch für Show-Effekte eingesetzt werden.

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Zwei große Vorteile: Die Lichtstreuung wird verringert, die Wartung ist deutlich kostengünstiger.

Dazu kommt: Das hochmoderne Beleuchtungssystem wird nun zentral gesteuert. Aufmerksamen Beobachtern fiel in beim Katar-Test im Vorjahr gleich auf: Unmittelbar nach dem Testende wurde die Beleuchtung reduziert. Um 20 Uhr Ortszeit war nur noch die normale Straßenbeleuchtung an.

Das bereits bestehende Elektriksystem wurde beibehalten, die 44 Generatoren erzeugen eine Leistung von 11 Megawatt. Die elektrische Last (5 Megawatt) sei nicht höher, obwohl die Lichtstärke und die Qualität sich verbesserten. Bei den Generatoren sei der Verbrauch und der CO2-Ausstoß "erheblich" verringert worden, betonten die Verantwortlichen des Losail International Circuits.

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