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Aleix Espargaró wie einst Dovizioso: «Ein Bombenmix»
Der dreifache MotoGP-Vizeweltmeister Andrea Dovizioso sieht Parallelen in seiner Ducati-Geschichte und der Entwicklung von Aleix Espargaró auf der Aprilia. Von einer verpassten Chance will der Italiener nichts hören.
MotoGP
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In seiner vierten Ducati-Saison 2016 ließ Andrea Dovizioso die Roten aus Borgo Panigale erstmals über einen gemeinsamen Sieg jubeln, im Jahr darauf stieg "Dovi" zum ersten Verfolger von Serienweltmeister Marc Márquez auf. Dreimal in Folge landete der Italiener von 2017 bis 2019 auf dem zweiten WM-Gesamtrang.
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Übrigens: Nur Casey Stoner feierte auf Ducati mehr Siege als Dovi, der 14 seiner 15 MotoGP-Triumphe auf einer Desmosedici einfuhr. Stoner gelangen 23. Aleix Espargaró musste sich noch etwas länger in Geduld üben: Er bescherte Aprilia zunächst 2021 im fünften gemeinsamen Jahr einen lang ersehnten ersten Podestplatz, beim Argentinien-GP zu Beginn dieser Saison folgte dann der Premierensieg in der MotoGP-Klasse – für Fahrer und Hersteller. Der 32-jährige Spanier und die RS-GP mauserten sich vom notorischen Schlusslicht zum ernsthaften Titelanwärter, vor der zweiten Saisonhälfte beträgt der Rückstand auf Titelverteidiger Fabio Quartararo (Yamaha) überschaubare 21 Punkte. Dovizioso sieht bei Aleix Espargaró Ähnlichkeiten zu seiner eigenen Entwicklung bei Ducati. "Seine Geschichte begann bei Aprilia in einer nicht guten Situation, mit großem Rückstand, sie haben viel gearbeitet und viel gelitten – und haben es geschafft, in der MotoGP konkurrenzfähig zu werden. Das unterscheidet sich nicht groß von meiner Geschichte bei Ducati", hielt der 36-jährige Italiener fest.
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Dovi, der im Vorjahr insgesamt neun Testtage auf der RS-GP absolvierte, betonte zudem: "Ich freue mich sehr für Aprilia. Aleix ist beeindruckend, er verdient es. Er hat das Motorrad vollkommen unter Kontrolle – mit einer Fahrweise, die aus meiner Sicht sehr merkwürdig ist. Wenn man sich anschaut, wie er fährt, dann macht er alles über das Hinterrad. Das Bike bietet guten Grip und er hat sehr gut verstanden, wie er es stoppen muss: Er macht keine Fehler und lässt das Hinterrad in der Bremsphase nicht die Bodenhaftung verlieren", schilderte er. "Er hat diesen Stil, immer viel die Reifenkante zu nutzen, sowohl im Kurveneingang als auch im Kurvenausgang. Wenn man ihm folgt, ist er auch kein Fahrer, der versucht, eng aus der Kurve zu kommen und das Motorrad aufzurichten, um den Reifen zu schonen oder zu beschleunigen. Er lenkt sehr stark ein, er schafft es das Motorrad zu stoppen und er kommt weit aus der Kurve. Die Methode ist sehr merkwürdig, aber es funktioniert – weil ich glaube, dass es mit der Aprilia so funktioniert."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Er hat jetzt ein perfektes Gefühl zum Motorrad gefunden", fasste Dovizioso zusammen. "Wenn er die Pace fahren muss, macht er es. Wenn er eine schnelle Runde fahren muss, macht er es. Das bedeutet, dass du genau weißt, was du machst. Das ist nicht nur pushen und gut. Es ist jetzt also ein Bombenmix."
Einer verpassten Chance bei Aprilia trauert Dovi trotz der missglückten Yamaha-Rückkehr nicht nach: "Ich habe das schon in der Vergangenheit erklärt und bin immer noch derselben Meinung. Wenn ihr euch meine Interviews anschaut, als ich die Aprilia getestet habe, dann habe ich sofort gesagt, dass das Projekt einen guten Ansatz hatte, dass der Grip und die Power gut waren. Die Basis ist sehr gut. Von der guten Basis bis zum Titelanwärter muss man aber noch eine gewisse Art von Arbeit machen – und es hängt immer vom Mix aus Fahrer und Motorrad ab. Und Aleix fährt, wie man die Aprilia im Moment ausnutzen muss. Seine Eigenschaften funktionieren perfekt mit dem Motorrad." MotoGP-Fahrer-WM nach 11 von 20 Grand Prix:
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1. Quartararo 172 Punkte. 2. Aleix Espargaró 151. 3. Zarco 114. 4. Bagnaia 106. 5. Bastianini 105. 6. Brad Binder 93. 7. Miller 91. 8. Mir 77. 9. Rins 75. 10. Oliveira 71. 11. Martin 70. 12. Viñales 62. 13. Marc Márquez 60. 14. Bezzecchi 55. 15. Marini 52. 16. Nakagami 42. 17. Pol Espargaró 40. 18. Alex Márquez 27. 19. Morbidelli 25. 20. Di Giannantonio 18. 21. Darryn Binder 10. 22. Dovizioso 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 5. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati 246 Punkte. 2. Yamaha 172. 3. Aprilia 155. 4. KTM 121. 5. Suzuki 101. 6. Honda 85. Team-WM:
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1. Aprilia Racing 213 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 197. 3. Ducati Lenovo Team 197. 4. Prima Pramac Racing 184. 5. Red Bull KTM Factory 164. 6. Suzuki Ecstar 152. 7. Gresini Racing 123. 8. Mooney VR46 Racing 107. 9 Repsol Honda 100. 10. LCR Honda 69. 11. WithU Yamaha RNF 20. 12. Tech3 KTM Factory 14.
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