Miami-GP-Sieger Kimi Antonelli (Mercedes): «Ich hatte verdammt viel Glück»
WM-Leader Kimi Antonelli hat sich beim spannenden Grand Prix von Miami den Sieg gesichert: Der 19-jährige Italiener zeigt in Florida eine starke Leistung und gewinnt zum dritten Mal in Folge von Pole.
Was für eine bärenstarke Leistung von Mercedes-Juwel Kimi Antonelli: Der italienische Teenager triumphiert beim unterhaltsamen Grand Prix von Miami, es ist sein dritter GP-Sieg in Folge von Pole – das hat in der Formel 1 so noch kein Fahrer geschafft!
Mika Häkkinen und Damon Hill haben ihre ersten drei GP-Siege ebenfalls in Folge geholt, aber nicht von Pole wie Kimi. Zudem hat nun erstmals ein Fahrer einen Miami-GP aus Reihe 1 gewonnen.
Dies ist Kimis erster Sieg in Nordamerika, gleichzeitig sein siebter Podestplatz, gleich viele wie Luigi Musso, Pedro Rodríguez und Johnny Herbert.
Für Kimis Rennstall Merceddes ist der Sieg beim Miami-GP der 135. Formel-1-Triumph, der erste bei diesem Rennen. Was Mercedes Mut machen wird: Ihr grosses Update kommt erst in Kanada, aber dennoch haben sie hier die Oberhand behalten.
Kimi ist nach seiner tollen Fahrt sichtlich geschafft auch auch offensichtlich happy: «Mein Start war nicht so übel wie im Sprint, aber auch nicht wirklich gut. Ich blockierte kurz die Räder in die erste Kurve hinein, dann hatte ich mit dem ganzen Trubel in Kurve 2 verdammt viel Glück, als sich Max Verstappen gedreht hat.»
«Später erlaubte ich mir Fehler mit dem Energie-Management gegen Leclerc und Norris. Das war nicht so gut. Danach aber konnten wir guten Speed zeigen. Der Schlüssel zum Sieg war das Timing des Reifenwechsels, wir haben hier durch die perfekte Strategie gewonnen.»
Auch Antonelli ist sprachlos über seinen neuen Formel-1-Rekord – erste drei GP-Siege in Folge und alle von Pole. «Was soll ich sagen? Ich bin selber baff. Das ist schön, und natürlich darf sich die ganze Mannschaft darüber freuen, aber ohne die harte Arbeit der ganzen Mannschaft wäre das nicht möglich gewesen. Ich bin mir aber im Klaren darüber, dass der Weg zum Titel noch sehr weit ist.»
«Ich ändere nichts an meinem Vorgehen: Ein Rennen ums andere, jedes Mal versuchen, das Beste aus meinen Möglichkeiten zu machen. Grosses Dankeschön ans ganze Team, unsere harte Arbeit macht sich bezahlt.»
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