Am zweiten Testtag der MotoGP-WM in Sepang setzte Franco Morbidelli die schnellste Zeit. Ein wichtiges Signal für VR46 Ducati – sowohl der Italiener als auch sein Team brauchten ein Erfolgserlebnis.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In den vergangenen Jahren war es eine Seltenheit, dass Franco Morbidelli eine Session an der Spitze der Zeitenliste beendete. Umso erfreulicher für den VR46-Piloten: Am zweiten Tag des MotoGP-Tests in Sepang fuhr er mit einer Runde in 1:57,210 min die Tagesbestzeit und setzte damit ein Achtungszeichen.
Für das VR46-Team war dies ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis, nachdem sich Fabio Di Giannantonio am ersten Testtag das linke Schlüsselbein gebrochen hat und vorzeitig nach Italien zurückreisen musste.
"Der Tag verlief großartig. Das Team verdient diese Ergebnisse. Wir hatten nicht viele solcher Leistungen. Unglaublich! Wir müssen so weitermachen", freute sich Morbidelli über das starke Testresultat.
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Nach drei Verletzten am Mittwoch, neben "Diggia" die Aprilia-Piloten Jorge Martin und Raul Fernandez, stellte sich die Frage, ob die Fahrer am Donnerstag vorsichtiger unterwegs waren. "Es gab weniger Stürze. Das liegt vielleicht am Reifenlimit, wir mussten am ersten Tag eher die härtere Gummimischung fahren", erklärte Morbidelli, der Vizeweltmeister von 2020.
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Hat sich durch Di Giannantonios Ausfall das Testprogramm für "Morbido" geändert? "Nein. Auch wenn Fabio nicht an meiner Seite ist, er fährt ein anderes Paket, ein anderes Bike. Wir verfolgen also zwei verschiedene Programme, es beeinflusst meines nicht." Zur Erinnerung: Morbidelli wird mit der Ducati GP24 in die MotoGP-Saison starten, während Di Giannantonio das neueste Modell GP25 pilotiert.
Bei VR46 trifft Morbidelli auf ein vertrautes Umfeld. Er war einer der ersten Piloten, die in der VR46-Academy gefördert wurden. Dass er nun für das VR46-Team fährt, fühlt sich für ihn wie eine Heimkehr an. "Das ist eine einmalige Gelegenheit für mich und es ist ein einzigartiger Arbeitsstil im Team. Es fühlt sich wie eine Familie an, in der jeder den Sport liebt. Wir alle haben dasselbe Ziel. Ich bin in dieser Umgebung groß geworden, und in diesem Moment meiner Karriere kommen wir zusammen und versuchen, viel zu erreichen."
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