In Estoril konnte Honda-Pilot Casey Stoner seinen zweiten Saisonsieg in Folge verbuchen, seinTeamkollege Dani Pedrosa leistete ihm erneut Gesellschaft auf dem Podium.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Casey Stoner feierte in Estoril seinen insgesamt 42. Grand-Prix-Sieg und zog so mit den von den Renngrössen Max Biaggi und Toni Mang aufgestellten Rekorden gleich. Nach seinem Triumph in Portugal hat Stoner nun auf jeder Rennstrecke im diesjährigen Rennkalender gesiegt.
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Im Rennen hatte Stoner jedoch erneut mit hochfrequenten Vibrationen an seinem Bike zu kämpfen. "Im Warm-up hatten wir kein grosses Problem mit Chattering, aber im Rennen hatten wir bei den wärmeren Bedingungen sehr viel mehr Schwierigkeiten. Im ersten Teil des Rennens hatte ich Vertrauen und konnte attackieren, aber wegen des Chatterings habe ich die Front zweimal verloren. Danach habe ich mich etwas zurückgehalten, aber Jorge drückte von hinten", beschreibt der Weltmeister den Rennverlauf. Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo rückte Stoner nach der ersten Rennhälfte immer näher und setzte den Honda-Fahrer unter Druck. "Ich musste versuchen, meine Geschwindigkeit zu halten und nicht zu viele Fehler zu machen. Das Mapping habe ich geändert, um das Chattering-Problem zu verringern. Gegen Ende des Rennens hatte ich dann langsam raus, wie ich es umfahren konnte. Dadurch wurde alles etwas flüssiger, ich konnte noch Geschwindigkeit nachlegen und den Sieg einfahren", erklärt Stoner und resümiert: "Am Ende war es ein weiteres fantastisches Wochenende für uns."
Stoners Teamkollege Dani Pedrosa klagte nach dem Rennen über zu geringe Kurvengeschwindigkeit. "Während des Rennens hatte ich keinen guten Kurvenspeed. Ich habe dann in jeder Runde versucht, etwas besser zu werden, meinen Fahrstil anzupassen, das Mapping zu ändern, später zu bremsen, ich habe einfach alles probiert und es geschafft, die gleichen Rundenzeiten zu fahren, konnte die Lücke aber nicht schliessen. Drei Rennen auf dem Podium sind ein gutes Gesamtergebnis."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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