Avintia-Blusens: Vier Neulinge sollen es richten

Von Oliver Feldtweg
MotoGP
Barbera, Aoyama, Romero, Martin, Jové, Smith und Elias

Barbera, Aoyama, Romero, Martin, Jové, Smith und Elias

Mit vier Neulingen und in zwei statt drei Klassen tritt das Avintia-Blusens-Team in der Weltmeisterschaft an.

Der spanische Circuito Monteblanco war Schauplatz der Vorstellung des Avintia Blusens BQR-Teams von Raul Romero und Antonio Martin, das von Ricard Jové gemanagt wird. Dieses Team hat im Winter Aushängeschild Maverick Viñales (zu KTM und LaGlisse) verloren, tritt mit Hiroshi Aoyama und Héctor Barbera (auf FTR-Kawasaki) in der MotoGP-Klasse an, Toni Elias und Kyle Smith fahren auf Kalex in der Moto2-WM. Auf die Moto3-WM verzichtet die spanische Truppe.

Bei der Teamvorstellung gab es verschiedene Aktivitäten für die Gäste, Sponsoren und Medien, darunter auch Doppelsitzerfahrten, auch selber durfte man fahren, unterstützt von professionellen Instruktoren.

«Es freut mich, dass so viele Gäste erschienen sind. Es war die unterhaltsamste Teamvorstellung, die ich bisher erlebt habe», beteuerte Neuzugang Barbera. «Ich kenne Raul, seit ich in der spanischen Meisterschaft begonnen habe. Jedes Mal, wenn ich ihm im Paddock begegnet bin, habe ich gesagt: ‹Sobald du ein MotoGP-Team hast, werden wir zusammenarbeiten.› Jetzt haben wir diese Absicht in die Tat umgesetzt. Endlich hat es geklappt. Ich bedanke mich bei Avintia Blusens für diese Unterstützung. Ich möchte das Team mit guten Leistungen für das Vertrauen entschädigen. Ich denke, wir können mit diesem Team viel erreichen.»

Immerhin: Bei den Tests blieben die Avintia-FTR-Kawa-Piloten den favorisierten Claiming-Rule-Piloten Randy de Puniet und Aleix Espargaró (beide ART-Aprilia) von allen anderen CTR-Teams am dichtesten auf den Fersen.

In der Moto2-WM wird Ex-Weltmeister Toni Elias durch den GP-Rookie Kyle Smith ergänzt. Der 21-jährige aus Huddersfield ist noch nie in einer WM-Klasse gefahren. «Ich möchte neben all diesen grossartigen Gegnern lernen», erzählte Smith, der im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie von England nach Spanien ausgewandert ist. «Ich möchte mich schrittweise steigern und hoffe, dass ich einige gute Resultate erzielen kann.»

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