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Seine Bestzeit am letzten Testtag in Jerez nahm Cal Crutchlow zum Anlass, die Unterschiede zwischen dem Yamaha-Werksmotorrad von Jorge Lorenzo und Valentino Rossi und den M1 seines Tech3-Teams hervorzuheben. Unterschiede, die gemäss des Briten zu Ungunsten der französischen Mannschaft ausfallen. "Die Werksmaschine hat eine andere Schwinge, ein anderes Chassis, und jedes Update, das sie bekommen, ist besser. Natürlich, wenn du Jorge auf meine Maschine setzest, würde er noch immer an der Spitze auftauchen. Ich behaupte nicht, dass ich mit dem Werks-Bike siegen würde."
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Crutchlow versichert: "Wenn ich auf Jorges Maschine sitzen würde, wäre ich vielleicht immer noch da, wo ich jetzt bin. Er ist ein klasse Fahrer, auch Valentino. Ich weiss es nicht, vielleicht ist es bei Vale etwas anderes, weil er im Moment die Maschine noch nicht perfekt kennt..." Es scheint, als ob zwischen Honda und Yamaha ein grosser Unterschied existiert. Honda kann seine Satellitenfahrer wie Stefan Bradl von Beginn an der Saison mit praktisch demselben Material wie die Werkspiloten ausrüsten, Yamaha nicht. Warum gibt es diesen Unterschied? Crutchlow: "Yamaha hat kein Geld. Das ist die Wahrheit, es liegt an den Ressourcen. Alles dauert länger, das ist nicht der Fehler von Yamaha. Als ich letztes Jahr sagte, ich bleibe im Team und gehe nicht weg, haben sie dir erzählt: ‹du bist zwar nicht im Werksteam, aber du kannst mit ihnen mitentwickeln."
Der 27-Jährige musste aber feststellen, dass dies ein Lippenbekenntnis war. "Ich sehe im Moment davon gar nichts, aber ich verstehe die Situation. Sie können nicht mit dem Finger schnippen und das neue Chassis steht bei mir. Es liegt an der wirtschaftlichen Situation. In Sepang habe ich die Lage nicht verstanden, denn ich bin sechs Tage mit dem Bike von letztem Jahr gefahren. Ich hätte zu Hause bleiben können."
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Beim Test in Jerez wurde Crutchlow aufgeklärt. "Jetzt wurde mir die Situation erklärt. Es gibt ein kleines Problem mit den Teilen, die hergestellt werden, ausserdem muss die Richtung bestimmt werden, wohin entwickelt werden soll. Es werden zwei verschiedene Dinge probiert. Wenn sie sich entschieden haben, werden auch wir diese Richtung einschlagen", berichtete der Brite.
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Bleibt nur noch eine Frage: "Was in Katar passiert? Wenn ich mich unter den besten Fünf platziere, bin ich sehr glücklich."
Kombinierte Zeitenliste vom Jerez-Test, 23. bis 25. März 2013:Zu den Galerien:
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