Valentino Rossi: «Ich muss mit Bradl kämpfen»

Von Nereo Balanzin
MotoGP
Valentino Rossi traf im Training auf Überflieger Marc Márquez (vo.)

Valentino Rossi traf im Training auf Überflieger Marc Márquez (vo.)

Der Yamaha-Star sieht sich nach den ersten beiden Trainings in Texas einer Honda-Übermacht gegenüber.

«Hier gewinnen? Vergiss es. Sogar das Podest könnte zu einem Problem werden. Ich werde mit Bradl kämpfen müssen, vermute ich...» Valentino Rossi durchlebte am Freitag verschiedene Gefühlswelten. Auf der einen Seite war er angesichts der Tatsache zufrieden, dass Jorge Lorenzo – was zweifellos in der ersten Saisonhälfte sein Ziel ist – nicht weit weg liegt: nur 0,2 sec. Rossi erklärt das folgendermassen: «Er hat in einigen Passagen die Oberhand, in anderen mache ich dasselbe wie er. Mehr oder weniger sind wir auf demselben Niveau.»

Auf der anderen Seite scheint Honda unerreichbar zu sein. Nicht nur Marc Márquez, der auf dieser Strecke von Mars zu kommen scheint, auch Pedrosa ist ein gutes Stück voraus. Und auch Stefan Bradl, der normalerweise auf seiner Satelliten-Maschine hart kämpfen muss, um das Tempo der japanischen Werksbikes zu erreichen.

«Die Bedingungen des Asphalts haben sich gegenüber dem ersten freien Training ziemlich stark geändert», erläutert Rossi. «Die wärmeren Temperaturen haben dabei sehr geholfen, aber der Grip ist noch nicht gut. Es sind nicht diesselben Konditionen wie beim Test – vielleicht ist die Strecke noch immer zu schmutzig.»

Rossis Crew-Chief Jeremy Burgess und seine Bande haben schon Pläne für den Samstag geschmiedet, wie sie Valentino helfen wollen. Rossi: «Wir denken, dass wird die Gewichtsbalance verschieben sollten. Mehr nach hinten, um mehr Traktion zu bekommen.»

Der Italiener, wie auch alle anderen Mitstreiter, ist mehr und mehr von Marc Márquez beeindruckt. Als Rossi um einen Kommentar gebeten wird, sagt er erst einmal gar nichts – er macht nur ein Gesicht, das aussagt: «Unglaublich, Leute. Von einem anderen Planeten.» Dann folgen einige Erklärungen: «Er ist grossartig auf der Bremse, grossartig beim Beschleunigen. Ich bin ihm eine Weile gefolgt (Anm.: die beiden hatten die Rollen gewechselt, zunächst war es der Spanier gewesen, der am Heck des Italieners hing) und muss sagen, dass er auf seiner Honda wirklich sehr stark ist. Er ist hier in Texas DER Mann.»

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