WM-Showdown 2006: Für Rossi zählte nur der Sieg

Von Michael Scott
MotoGP
Wie in diesem Jahr wurde auch 2006 wurde der Titelkampf im letzten Saisonrennen in Valencia entschieden. Damals wurde Valentino Rossi sein unbedingter Siegeswille zum Verhängnis.

Das spannende Duell zwischen Rookie Marc Márquez und Weltmeister Jorge Lorenzo um den WM-Titel der Königsklasse wurde erst im letzten Rennen der Saison 2013 in Valencia entschieden. Repsol- Honda-Pilot Márquez startete als Favorit mit 13 Zählern Vorsprung in das Rennen und ging als Weltmeister hervor, nachdem er einen sicheren dritten Platz einfuhr und Lorenzo den Sieg kampflos überließ.

Im Jahr 2006 befanden sich Yamaha-Star Valentino Rossi und der damalige Repsol-Honda-Pilot Nicky Hayden in einer ähnlichen Situation, als sie zum entscheidenden Lauf nach Valencia kamen.

Rossi hatte in Estoril die WM-Führung mit acht Punkten Vorsprung übernommen, nachdem Dani Pedrosa seinen Teamkollegen und Titelanwärter Nicky Hayden aus dem Rennen riss und dieser sich an der Schulter verletzte. Es sah aus, als seien die Würfel gefallen… Doch Rossi machte im entscheidenden Moment einen Fehler und stürzte in der Anfangsphase des Rennens. Er nahm das Rennen wieder auf und kämpfte sich auf den 13. Platz zurück, doch Hayden krönte sich mit Rang 3 und fünf Punkten Vorsprung zum Weltmeister der Königsklasse.

Mit diesem äußerst emotionalen Tag verbindet Nicky Hayden unvergleichliche Erinnerungen: «Ein Triumph ist noch süßer, wenn er dir bis zur letzten Runde nicht sicher war.»

Valentino Rossi fand mehr Worte: «Ich erinnere mich, dass ich besorgt war, weil dies nicht meine Lieblingsstrecke ist. In Portugal hatte ich Glück, aber ich war auch enttäuscht, weil mich Elias um 0,002 Sekunden besiegte und ich dachte, dass diese fünf Punkte vielleicht wichtig sein könnten.»

«Ich war zuversichtlich, aber am Sonntag schien etwas am Bikes defekt zu sein. Ich war langsam und musste im Rennen kämpfen. Dann machte ich diesen Fehler», erklärte Rossi, der nur den fünften Platz brauchte, um Hayden zu besiegen. Er stürzte auf Platz 5 liegend, denn der «Doctor» wollte wie immer nur das Eine: den Sieg.

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