Der Sporting Managing Director von Aprilia, Romano Albesiano, sprach über die Open-Klasse, Wildcard-Einsätze 2015 und die MotoGP-Pläne für die Saison 2016.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Aprilia hat die Absicht verkündet, in der Saison 2016 werksseitig in die Königsklasse einzusteigen. Romano Albesiano, Sporting Managing Director der italienischen Marke, sprach nun über die MotoGP-Pläne. Derzeit stattet Aprilia in der MotoGP-WM nur Open-Teams mit Maschinen und Motoren aus. Aushängeschild ist Danilo Petrucci, der eine ART-Aprilia für das IodaRacing-Team pilotiert. In Katar holte er mit Rang 14 erste WM-Punkte. In den letzten beiden Jahren feierte ART-Aprilia mit Aleix Espargaró zwei Titelgewinne in der Claiming-Rule-Klasse.
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Ist die Teilnahme Ihrer Firma in der Superbike-Weltmeisterschaft eng mit den MotoGP-Plänen verbunden? Ja, sogar sehr. Unser Motorrad aus der Open-Klasse ist an der Superbike-Maschine sehr nah dran. Ich würde sagen es gibt nahezu 90 Prozent Übereinstimmung.
Ich würde das nicht ausschließen. Um für 2016 konkurrenzfähig zu sein, was unser Ziel ist, entwickeln wir ein komplett neues Projekt. Deshalb möchte ich es nicht ausschließen, dass wir uns in der zweiten Hälfte der Saison hier und da sehen lassen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wie sehr hat sich Aprilia in den letzten fünf Jahren, seit der letzten Teilnahme in der MotoGP, verändert und was hat sie dazu bewogen, zurück in die Königsklasse zu kommen?
Es hat sich einiges grundlegend geändert, vorher war es eine eigenständige Firma und jetzt sind wir ein Teil der multinationalen Piaggio Gruppe. Heutzutage haben wir die industrielle und finanzielle Stabilität, um an einem Sport teilzunehmen, der so herausfordernd und wichtig ist wie die MotoGP-WM. Auch die MotoGP-Weltmeisterschaft hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Es ist klar, dass die MotoGP für uns die beste Möglichkeit ist, sich zu präsentieren. Wir sagen das ohne die Superbikes diskreditieren zu wollen, dort zählen andere Aspekte um unser Produkt zu promoten. Gibt es eine Möglichkeit, dass Aprilia auch in die Moto2- und Moto3-Klasse zurückkommt?
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Das haben wir im Moment nicht geplant. Steht Ihr Testplan für 2015 schon fest und wenn ja, mit welchen Fahrern werden Sie arbeiten? Im Moment liefern wir dem IodaRacing Projekt mit deren Fahrer Danilo Petrucci unser Material und es ist uns sehr wichtig, dass wir in der MotoGP-WM dabei sind, denn dadurch partizipieren wir in der technischen Entwicklung. Wir sind bei der Entwicklung der Elektronik dabei und auch bei den Reifen, diese Elemente sind für uns alle fundamental wichtig. Wir hoffen, dass wir die richtigen Tests im Frühjahr 2015 beginnen können. Die Fahrer dazu stehen noch nicht fest, aber wir haben einige Optionen.
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