Randy de Puniet (Suzuki): «Sind langsamer als 2013»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Suzuki fährt mit demselben Motorrad wie im Vorjahr, kein Wunder wenn die Rückstande wachsen. Testfahrer Randy de Puniet wirkte nach drei Testtagen in Barcelona ernüchtert.

Randy de Puniet testete seine Suzuki XR-X1 nach dem Catalunya-GP drei Tage lang auf der katalonischen GP-Strecke.

«Es waren drei interessante Tage, wir hatten recht gute Bedingungen. Die meiste Zeit auf der Rennstrecke haben wir uns der Elektronik gewidmet, das ist bei uns im Moment der kritischte Punkt», erklärte Testfahrer de Puniet. «Unser Motorrad ist in maximaler Schräglage nicht leicht zu beherrschen, besonders seit wir im Februar zur Hardware von Magneti Marelli umgestiegen sind. Es war spannend, das Bike hier in Barcelona mit der Performance vom Vorjahr zu vergleichen. Denn es handelt sich mehr oder weniger um das gleiche Motorrad, mit ein paar Weiterentwicklungen. Der grosse Unterschied ist, dass wir jetzt Magneti Marelli statt Mitsubishi-Elektronik eingebaut haben. Letztes Jahr war das Motorrad deswegen leichter zu handhaben und schneller. Wir haben viele Informationen gesammelt für unseren nächsten Test in Motegi im August. Ich hoffe, wir finden bis dahin die richtige Richtung. Im Augenblick blockiert uns die Elektronik.»

«Wir wussten, es wird nicht einfach, ein neues Rennmotorrad zu entwickeln und dazu eine neue Elektronik. Aber alle bei Suzuki strengen sich gehörig an», meint der Franzose. «Ich bin zuversichtlich, dass wir bald eine Lösung finden.»

De Puniet büsste am ersten Tag (Montag) genau 3,3 sec auf die Bestzeit von Marc Márquez ein, vor einem Jahr waren es noch 1,9 sec.

Gab es an den nächsten zwei Tagen eine signifikante Steigerung?
«Die Rundenzeiten sind ähnlich geblieben», stellte Randy de Puniet fest. «Auch bei der Motorleistung waren keine Fortschritte zu erkennen. Die Rundenzeiten standen nicht im Vordergrund. Es war wichtiger, viele neue Sachen auszuprobieren. Ich habe nicht gepusht. Es hätte auch nicht sehr viel gebracht. Wir haben gesehen, wo wir stehen... Es lag nicht am Zustand der Strecke. Gut, Mittwochfrüh war das Wetter nicht ideal. Aber es hat sich bald gebessert.»

Und wiefiel der direkte Vergleich gegen die aktuellen MotoGP-Fahrer am Montag aus? De Puniet ernüchtert: «Da bekam ich einen guten Eindruck davon, wo wir beim Motor, beim Chassis und bei der Elektronik stehen. Es war aufschlussreich, einmal mit vielen anderen Fahrern auf der Piste zu sein. So konnten wir besser verstehen, wo wir das Motorrad verbessern müssen.»

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