Aleix Espargaró hat in diesem Jahr mit der Open-Yamaha von Forward schon starke Ergebnisse erreicht. Jetzt möchte er eine Werks-Yamaha des Jahrgang 2015 – im Forward-Team!
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Aleix Espargaró liegt in der MotoGP-WM 2014mit der Forward-Yamaha mit 54 Punkten an siebter Stelle, vier Punkte hinter seinem Bruder Pol. Aber Aleix hat grosse Ziele – er will für 2015 eine Werks-Yamaha haben.
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Der 24-jährige Spanier hofft, dass Forward Racing für die nächste Saison eine aktuelle Yamaha-YZR-M1-Werksmaschine leasen kann. Aber Yamaha kann nur im Movistar-Werksteam (Rossi, Lorenzo) und bei Tech3-Yamaha (Pol Espargaró, Bradley Smith) nur je zwei Prototypen einsetzen – und für andere Teams werden keine vergeben.
Yamaha ging nur für 2014 vom langjährigen Konzept mit vier M1-Maschinen ab, indem Forward zwei letztjährigen Bikes in der Open Class für Aleix Espargaró und Colin Edwards bekam.
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Doch Aleix will unbedingt eine Werksmaschine für die Saison 2015. "Wir verhandeln mit verschiedenen Teams", erzählte er MCN. "Aber wir konzentrieren uns auf ein diesjähriges Motorrad, denn die Resultate sehen nicht so aus, wie wir uns das erwarten. Je stärker ich mit dem Forward-Team abschneide, desto grösser werden meine Chancen für einen Werksvertrag 2015 sein. Ich hätte wirklich gerne eine Werks-Yamaha im Forward-Team. Vielleicht würde Tech3-Teambesitzer Hervé Poncharal neben einer Werks-M1 gerne ein Open-Bike von Yamaha nehmen... Ich glaube zwar nicht wirklich daran, aber es ist eine Überlegung wert. Wenn Yamaha mit Forward und mir happy ist, können sie mir ja bei Forward eine M1 Jahrgang 2015 geben. Eines ist klar: ich will eine Werksmaschine. Und mein vorrangiges Ziel ist es, bei Yamaha zu bleiben."
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Das ist verständlich: Denn Aleix Espargaró hat einen Vertrag bei Forward für 2015. Er kann nur aussteigen, wenn er einen Werksvertrag (zum Beispiel bei Suzuki) bekommt.
Suzuki hat dem Spanier ein lukratives Angebot gemacht und will ihn 2ß15 auf die neue Suzuki XR-H1 mit dem 1000-ccm-Reihenvierzylinder setzen. "Natürlich wäre Suzuki eine gute Option", sagt Aleix Espargaró. "Das ist ein Werksteam... Aber ich müssen abwarten, was mit Suzuki passiert."
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