Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Bei HRC hat Alvaró Bautista nach drei MotoGP-Jahren seinen Kredit verspielt, ähnlich wie Stefan Bradl, dabei war der Spanier 2013 noch WM-Sechster und hat 2014 immerhin schon einen Podestplatz erzielt.
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Aber es fehlt die Konstanz, die Aufwärtstendenz, er ist momentan WM-Zehnter. Dass er sich drei Jahre lang mit Showa-Elementen statt Öhlins und Nissin-Bremsen statt Brembo abgerackert hat, fällt jetzt bei HRC auch nicht mehr ins Gewicht. An beiden Firmen hält Honda finanzielle starke Beteiligungen – und wollte sie im MotoGP-Geschäft halten.
HRC wird Bautista und sein bisheriges Gresini-Team also finanziell nicht mehr unterstützen. Das heisst aber – wie bei Bradl – nicht, dass er bei Honda keine Zukunft hat.
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"Wir verhandeln mit Fausto Gresini und Jorge Martinez", erklärte Bautista-Manager Simone Battistella.
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Gresini weiss aber noch nicht, ob Sponsor Go&Fun 2015 weitermacht. Und es steht noch nicht fest, ob Scott Redding von der Open-Honda auf die Factory-Option befördert wird und wie das alles finanziert werden soll.
Beim Drive M7-Aspar-Honda-Team könnte Bautista neben Nicky Hayden 2015 (statt Aoyama) eine Honda in der Open Class fahren. Er war auch in der 125er-WM (Titelgewinn 2006) und 250er-WM schon bei Martinez unter Vertrag. Da Bautista neben Bradl der einzige aktuelle Top-Ten-Pilot ohne Vertrag ist steht er auch beim Aprilia-Werksteam auf der Wunschliste, auch bei Forward-Yamaha hat er angeklopft.
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Doch Aprilia baut den völlig neuen MotoGP-Prototyp erst für 2016, Top-Ten-Plätze werden dort 2015 nicht an der Tagesordnung sein. Und mit 30 Jahren hat Bautista nicht mehr ewig Zeit, um den Durchbruch zu schaffen. Und bei Forward-Yamaha ist Stefan Bradl (24) nach dem Rücktritt von Colin Edwards (40) per Saisonende und dem Abgang des WM-Sechsten Aleix Espargaró (für zwei Jahre zu Suzuki) erste Wahl.
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