Valentino Rossi: «arm pump» hat technische Gründe

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Seit Saisonbeginn mussten sich zahlreiche Fahrer wegen «arm pump»-Beschwerden unter das Messer legen. Valentino Rossi glaubt zu wissen, warum diese Probleme in den letzten Jahren zunahmen.

Das «compartment syndrome» zeigt sich durch Krämpfe und Taubheitsgefühle. Die Beweglichkeit der Hand und der Finger wird bei «arm pump»-Beschwerden eingeschränkt. Die Schnelligkeit und das Gefühl in der Hand nehmen ab. Beim Gas geben und Bremsen wird vor allem die Muskulatur des rechten Arms stark belastet.

Meist schafft nur eine operative Faszienspaltung die Beschwerden aus der Welt.

Seit Saisonbeginn häuften sich die «arm pump»-Operationen. Die MotoGP-Piloten Dani Pedrosa, Pol Espargaró, Héctor Barberá und auch Moto2-Rookie Alex Rins legten sich unter das Messer.

Valentino Rossi hat eine logische ​Begründung dafür: «Das ist natürlich seltsam, aber ich habe eine technische Erklärung. In den letzten Jahren ist der Druck auf die Arme während des Bremsvorgangs stärker geworden. Das liegt daran, dass der Bridgestone-Vorderreifen fantastisch ist, die Bremsen immer größer werden, die Motorbremse besser ist und auch das ‹seamless›-Getriebe hilft, das Bike zu stoppen. Daher bremsen wir härter. All diese technischen Komponenten sorgen dafür, dass dem Arm mehr Last aufgezwungen wird. In den letzten Jahren häuften sich daher auch die Operationen. Ich habe glücklicherweise kein Problem damit.»

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