Valentino Rossi (Rang 5): «Nein, Angst hab ich nicht»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Misano-GP: Valentino Rossi fuhr mit der Yamaha die fünftbeste Zeit

Misano-GP: Valentino Rossi fuhr mit der Yamaha die fünftbeste Zeit

Movistar-Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi muste sich am Freitag in Misano mit Platz 5 zufrieden geben. Aber er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Als Gesamtfünfter am Freitag schloss Valentino Rossi in den ersten zwei freien MotoGP-Trainings in Misano nicht gerade begeisterungswürdig ab. Doch trotz des Abstands von 0,598 sec auf Lorenzo wirkte er beim Gespräch mit den Journalisten keineswegs zerknirscht.

«Das Training heute war ein bisschen mühselig, das hat schon in der Früh im FP1 begonnen», schilderte der Yamaha-Star und 112-fache GP-Sieger. «Das Gefühl mit dem Motorrad ist noch nicht komfortabel genug. und besonders mit der Piste, denn der neue Belag hat sich verändert. Im Sommer haben Honda, Suzuki und Ducati hier getestet. Damals haben alle einstimmig behauptet, der Belag habe viel mehr Grip. Aber heute war der Grip nicht gerade fantastisch. Unser Motorrad lässt sich beim Bremsen und am Kurveneingang ein bisschen schwierig kontrollieren. Aber am Vormittag war es schlimmer. Bis zum Nachmittag haben wir Fortschritte gemacht; wir haben das Setting modifiziert, ausserdem ist die Pace und das Feeling im FP2 besser geworden. ich konnte einen guten Rhythmus vorlegen. Aber ich fühle mich noch nicht 100-prozentig wohl mit dieser Konstellation. Wir müssen uns noch etwas einfallen lassen. ich muss beim Bremsen und beim Reinfahren in die Kurven noch Zeit finden. Wir haben am Schluss hinten und vorne den harten Reifen probiert, das könnte eine gute Lösung fürs Rennen werden. Aber es ist zu früh, um ein endgültiges Urteil abzugeben. Wir müssen morgen weitere Reifentests machen. Dann müssen wir ergründen, was die beste Möglichkeit bei den Reifen für Sonntag sein wird. Wir müssen uns steigern, denn Márquez und Jorge sind sehr schnell. Auch Pedrosa hat eine erstaunliche Pace.»

Fast 0,6 Sekunden Rückstand auf Lorenzo. Ist das beunruhigend?
Rossi: «Nein, Angst habe ich deswegen nicht. Jorge war hier vom Beginn weg sehr schnell. Er hat mit dem harten Reifen begonnen und am Schluss einen weichen reingesteckt. Das ist gut. Jorge ist sicher der Fahrer, der die beste Pace hat.»

Der Grip des Belags hat sich stark geändert. Rossi: «Ich bin hier mit der R1-Yamaha gefahren. Ich habe das erwartet, denn der Belag war am Anfang sehr dunkel, sehr ölig, der Grip war erstaunlich, als ich erstmals auf diesem Belag gefahren bin. Aber der Zustand des Belags hat sich geändert. Die Farbe auch. Es ist viel vom Extra-Grip verloren gegangen. Jetzt sind wir beim Grip in der Mitte zwischen dem alten Belag und dem neuen.»

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