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Dani Pedrosa (Rang 4): «Wir kämpfen mit dem Bike»

Von Günther Wiesinger
Dani Pedrosa: Er gab alles, um in die erste Reihe zu kommen – es war vergeblich

Dani Pedrosa: Er gab alles, um in die erste Reihe zu kommen – es war vergeblich

Die Honda-Asse Marc Márquez und Dani Pedrosa starten beim Misano-GP von den Plätzen 2 und 4. Dani Pedrosa spricht offen über die Mängel der Werks-Honda RC213V.

Vierter Startplatz beim «Gran Premio TIM San Marino e della Riviera di Rimini», 0,288 Sekunden hinter Pole-Setter Jorge Lorenzo, damit war Dani Pedrosa nicht einmal annähernd zufrieden.

Denn der Repsol-Honda-Star hatte in den freien Trainings unter den Top-3 mitgehalten, er wäre lieber in der ersten Startreihe gestanden.

«Natürlich wäre mir die Pole-Position lieber gewesen, aber ich habe keine einzige wirklich gute Runde zustande gebracht. Ich habe da und dort Fehler gemacht», schilderte Pedrosa. «Ich war nicht in der Lage, die perfekte Runde hinzubringen. Aber wir haben heute auch in erster Linie auf das Race-Set-up geachtet, auf die Rennpace, wir sind viel mit gebrauchten Reifen gefahren. Wir müssen für Sonntag noch ein paar Verbesserungen machen.»

Der ehemalige Blitzstarter Dani Pedrosa weiss, wie wertvoll am Sonntag hier ein guter Start sein wird. «Denn Lorenzo ist an erster Stelle. Und normal gelingt ihm aus der ersten Reihe ein guter Start, dann schlägt er sofort einen hohen Rhythmus an. Er fährt dann als Spitzenreiter in die erste Kurve und holt in den ersten Runden einen hübschen Vorsprung heraus. Der Schlüssel zum Erfolg wird deshalb ein guter Start sein, da muss ich ein paar Plätze gutmachen. Wenn mir die ersten Runden gut gelingen, kann ich vorne mithalten», meint der 49-fache GP-Sieger. «Die Art und Weise, wie Lorenzo sein Motorrad fährt, sie hilft ihm sehr, wenn er vorne viel Freiraum hat und sich an der Spitze richtig entfalten kann. Wenn er viel Freiraum hat, fährt er schneller... Der Beginn wird also wichtig sein.»

Pedrosa meint, dass Marc Márquez fast so schnell fahren kann wie Lorenzo. «Der Unterschied liegt vielleicht bei einer Zehntelsekunde», rechnet Dani vor. «Marc war auch im FP3 sehr schnell. Ich war da nur Fünfter, weil ich am Schluss keinen frischen Reifen reingesteckt habe.»

Pedrosa sagt, die Reifen würden nach wenigen Runden nicht mehr im besten Zustand sein. «Es gibt Fahrer, die probieren hier im Rennen wohl den harten Hinterreifen. Aber wir müssen abwarten, ob es am Sonntag nur 3 Grad wärmer ist als heute oder 7 oder 10 Grad. Das kann einen Unterschied ausmachen, aber eher bei der Wahl des Vorderreifens als beim Hinterreifen.»

Lorenzo fuhr im Quali einen Top-Speed von 288 km/h, Pedrosa kam auf 288,8 km/h, Rossi auf 285,7 km/h. Warum sind die Honda hier im Speed nicht so überlegen?

Dani Pedrosa kennt die Antwort: «Wir haben beim Rausfahren aus der Haarnadel auf die Gerade gravierende Wheelie-Probleme, das Vorderrad ist dort lange in der Höhe. Deshalb haben wir nicht genug Beschleunigung, das Hinterrad dreht ausserdem stark durch. Ich bin hinter einigen Piloten von Yamaha und Ducati gewesen. Die Yamaha hat Vorteile beim Rausfahren aus den Kurven in den untereren Gängen, die Ducati fahren und im dritten, vierten, fünften und sechsten Gang davon. Wir verlieren die meiste Zeit auf den Geraden, weniger n den Kurven.»

Wer wird gewinnen? «Wir werden es sehen. Die Yamaha sehen gut aus. Wir Honda-Fahrer kämpfen mehr mit dem Motorrad als sie...»

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