Jorge Lorenzo (Rang 1:) «Besser geht's nicht»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Jorge Lorenzo in Sepang

Jorge Lorenzo in Sepang

Movistar-Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo brachte Titelgegner Rossi am Freitag in Malaysia ins Grübeln. «Es war schwierig – wegen der Hitze», seufzte Jorge.

Platz 2 hinter Dani Pedrosa im ersten freien Sepang-Training, dann Platz 1 im FP2, Titelgegner Valentino Rossi um 0,669 sec distanziert – Jorge Lorenzo konnte sich am Freitagnachmittag in Malaysia zufrieden zurücklehnen.

Aber der Movistar-Yamaha-Werkspilot muss bei den letzten zwei Rennen elf Punkte auf Ross wettmachen.

«Es war heute besonders schwierig, diese Zeit von 2:00,246 min zu fahren», stellte Jorge fest. «Denn die Temperatur ist gegenübder dem Vormittag unerwartet hoch gestiegen. Und wir haben das FP2 mit gebrauchten Reifen vom FP1 begonnen. Es war schwierig – wegen der Hitze und wegen der Reifen. Aber wir sind mit diesen Reifen sehr konkurrenzfähig – und zwar mit beiden Bikes fast gleich schnell. Unter diesen Umständen waren die 2:00,2 eine wirklich gute Zeit.»

«Ein positiver Tag, denn normalerweise war Sepang in den letzten Jahr keine einfache Piste für Yamaha. Aber jetzt bin ich am ersten Tag vor den beiden Honda. Wir haben ein gutes Motorrad, wir fahren gut, die Zusammenarbeit im Team klappt ausgezeichnet.»

Aber die Ducati und Honda sind auf den Geraden überlegen. Jorge Lorenzo fuhr im FP2 einen Speed von 326,3 km/h, Márquez schaffte 332,2 km/h, Iannone sogar 335,2 km/h. Ist das ein Grund zur Beunruhigung?

Lorenzo: «Wir verlieren auf den Geraden etwas weniger als auf Phillip Island. Das ist gut. Ja, die Honda sind 2 oder 3 km/h schneller, die Ducati 5 oder 6.»

Lorenzo war seit dem Indianapolis-GP Anfang Augst am Freitag in jeder Session Erster oder Zweiter, ein höchst erstaunliches Ergebnis.

Wie erklärt sich der MotoGP-Weltmeister von 2010 und 2012 diese beispielhafte Performance?

«Wir haben einen guten Plan für das erste Training, wir tüfteln da jeweils schon am Donnerstag dran ausführlich rum», schilderte Jorge. «Ausserdem habe ich bei Halbzeit der WM etwas kapiert, was mich schneller gemacht hat. Dazu kommt, dass wir als Mannschaft in der Box besser zusammenarbeiten als je zuvor. Die Konzentration mit Crew-Chief Ramon und mit Davide funktioniert einwandfrei. Besser geht’s nicht.»

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