Brad Baker: «Márquez auf MotoGP-Bike besiegen? Nie!»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Nach dem Superprestigio in Barcelona sprachen Marc Márquez und Brad Baker über den Kampf um den Sieg, den Druck durch einen starken Gegner, Harley Davidson und MotoGP-Bikes.

Vor 8.700 Fans lieferten sich Marc Márquez und US-Flat-Track-Star Brad Baker einen spannenden Kampf um den Sieg beim dritten Superprestigio in Barcelona. Am Ende unterlag Márquez dem Amerikanischen Flat Track-Champion von 2013.

«Ich war nah an Brad dran, aber ich fahre nur ein Dirt Track-Rennen im Jahr», erklärte Marc Márquez. «Natürlich trainiere ich viel, aber dabei fahren wir keine Rennen. Wenn man dann gegen Jungs fährt, die das gesamte Jahr solche Rennen fahren und alles durch die Videos analysieren, dann ist es für mich schwer, wenn ich hinter ihnen bin, sie auch zu überholen. In der letzten Kurve hätte ich vielleicht wie ein Verrückter innen hineinstechen können, aber das war nicht der richtige Zeitpunkt, denn ich muss auch an die nächste Saison denken. Beim Überholen macht die Erfahrung von Brad und Jared den Unterschied.»

Brad Baker lobte die Leistung von MotoGP-Pilot Marc Márquez im Superfinale. «Wenn man von hinten unter Druck gesetzt wird, muss man sich nicht umsehen. Ich wusste, dass er es ist. Der Druck wird größer, man hört die Menge jubeln. Ich durfte keine Fehler machen, denn er holte auf. Wenn man ohne Gegner direkt hinter sich fährt, dann ist man schneller, denn man kann eine etwas weitere Linie fahren. Doch ich musste Kampflinie fahren. Das machte es zu einer viel größeren mentalen Herausforderung. Er machte einen guten Job und übte viel Druck auf mich aus. Natürlich will man sich nicht gegenseitig abräumen und das Überholen war sehr schwer. Wir machten beide einen großartigen Job.»

Könntest du Marc auf einem MotoGP-Bike besiegen? «Definitiv nicht», lachte Baker. «Das wäre genauso, wenn Marc sich auf eine Harley Davidson schwingt und gegen mich bei der Indy Mile fährt. Das ist etwas komplett anderes. Ich würde gerne eine MotoGP-Maschine fahren, es würde sicher Spaß machen, aber an ihn würde ich nie herankommen.»

Márquez wollte eigentlich auch am Superprestigio in Las Vegas teilnehmen. «Ja, ich wollte nach Las Vegas und hatte schon mit Honda gesprochen. Das Problem war, dass nach dem Superprestigio in Las Vegas noch ein Test in Jerez geplant war. Daher bat mich Honda, das zu lassen. Der MotoGP-Test war wichtiger. Doch zukünftig dort zu fahren, würde mir gefallen.»

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