Tech3 dieses Jahr gegen die Werksteams chancenlos?
Weltmeister Jorge Lorenzo fuhr mit seiner Yamaha M1 am ersten von drei MotoGP-Testtagen in Sepang in seiner eigenen Welt. Die Tech3-Piloten Pol Espargaró und Bradley Smith auf Ursachensuche.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Jorge Lorenzo startete mit einem Paukenschlag in die Saison 2016. Den ersten Testtag in Malaysia beendete der Weltmeister nicht nur als Schnellster, seinem Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi auf Rang 2 brummte er 1,033 sec auf!
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Pol Espargaró (12.) und Bradley Smith (15.) aus dem Tech3-Team handelten sich 1,962 und 2,342 sec Rückstand ein. "Ein konstruktiver Start in die Saison", urteilte Espargaró. "Wenn du auf die Zeitenliste schaust, wird dir schnell klar, dass wir nichts Besonderes erreicht haben. Ich kann aber nicht verheimlichen, dass mein Eindruck positiv ist. Mit der neuen Elektronik sind wir zum ersten Mal gefahren und sie ist viel besser, als ich erwartet und von anderen Leuten gehört habe." Dann wurde der Spanier kritischer: "Natürlich, wir sind weit hinter den anderen Herstellern und auch dem Yamaha-Werksteam. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir massives Verbesserungspotenzial haben. Am Wichtigsten ist, dass ich jetzt weiß, wie ich das Motorrad zu fahren habe. Es wird aber einige zeit dauern, bis wir den Rückstand verringert haben. Auch, weil wir weniger Leute als die Werksteams haben."
"Zufrieden bin ich mit meiner körperlichen Verfassung", sagte Espargaró über sich selbst. "Ich fuhr viele Runden und mache einen starken Eindruck – ich bin nicht erschöpft. Klar, einige meiner Muskeln habe ich seit dem letzten Rennen in Valencia nicht mehr benützt. Diese werde ich wahrscheinlich erst am Dienstag beim Aufstehen merken."
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Teamkollege Bradley Smith war 0,4 sec langsamer und leistete sich in der letzten Kurve seinen ersten Sturz in diesem Jahr. "Wenigstens habe ich den jetzt hinter mir", meinte der Engländer. "Das war meine Schuld, ich habe das Limit des neuen Vorderreifens gesucht und kam auf die schmutzige Linie. Ich verlor auch einige Zeit, weil wir kleinere Probleme mit der Elektronik und dem Motor hatten."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zum riesigen Rückstand auf Lorenzo und Rossi sagte Smith: "Es ist deutlich zu sehen, dass es bei ihnen läuft. Aber ich bin mir sicher, dass wir, sobald wir etwas Zeit mit der 2016er-Elektronik hatten, weiter vorne zu finden sein werden. Für die kommenden zwei Tage haben wir einen guten Plan."
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