Aleix Espargaró (Suzuki): Vom Teamkollegen entzaubert

Von Oliver Feldtweg
MotoGP
Maverick Vinales auf Platz 1, er selbst auf Platz 15 – da suchte Suzuki-Werkspilot Aleix Espargaró nicht lange nach Ausreden. «Ich kann dem Team udn Suzuki nchts vorwerfen. Es liegt an mir», ist sich der Spanier bewusst.

Während sein Suzuki Ecstar-Teamkollege Maverick Vinales an diesem Donnerstagnachmittag bei prächtigem Wetter (23 Grad Aussentemperatur, 43 Grad Asphalttemperatur) beim Phillip-Island-Test als erster Fahrer unter die 1:30-Marke schlüpfte, kam Aleix Espargaró nur auf den enttäuschenden 15. Platz.

Er büsste mit 1:30,385 min nicht weniger als 1,2 sec auf Vinales ein.
«Das war heute kein guter Tag für mich», lautete das Resümee von Espargaró. «Wir haben viele unterschiedliche Dinge probiert, um das Feeling zu verbessern. Besonders beim Reinfahren in die Kurven müssen wir effektiver werden. Da fühle ich mich bisher absolut unkomfortabel. Aber vielleicht liegt es nur an mir.»

Die Suzuki GSX-RR habe sich im Laufe des Tages besser angefühlt, schilderte Aleix. «Aber irgendwie ist es mir nicht gelungen, so sanft wie nötig und üblich zu fahren. Wir werden am Abend alles genau analysieren, uns dann gut ausruhen und dann überlegen, wie wir uns am Freitag steigern können. Dem Team darf ich nichts vorwerfen. Denn der Motor ist deutlich besser geworden, die neuen Reifen und das Seamless-Getriebe sorgen für viel Stabilität in den Kurven. Suzuki hat ganz sicher sehr gute Arbeit geleistet, das beweist die Performance von Maverick. Unser Potenzial ist höher, als meine Platzierung vermuten lässt. Deshalb kann ich es gar nicht erwarten, am Freitag wieder aufs Motorrad zu steigen.»

Die Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, 2. Tag:

1. Maverick Viñales, Suzuki, 1:29,131 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:29,292
3. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:29,357
4. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,404
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,671
6. Héctor Barberá, Ducati, 1:29,854
7. Andrea Iannone, Ducati, 1:29,857
8. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,917
9. Scott Redding, Ducati, 1:29,941
10. Bradley Smith, Yamaha, 1:29,992
11. Loris Baz, Ducati, 1:30,134
12. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:30,142
13. Pol Espargaró, Yamaha, 1:30,154
14. Danilo Petrucci, Ducati, 1:30,156
15. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:30,385
16. Yonny Hernandez, Ducati, 1:30,509
17. Jack Miller, Honda, 1:30,514
18. Eugene Laverty, Ducati, 1:30,617
19. Tito Rabat, Honda, 1:30,650
20. Takuya Tsuda, Suzuki, 1:32,599

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