Stefan Bradl (17.) in der Beschleunigung abgehängt

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl in Texas

Stefan Bradl in Texas

Stefan Bradl legte im zweiten freien MotoGP-Training auf dem Circuit of the Americas (COTA) recht furios los. Er lag anfangs mit 2:05,996 min an vierter Stelle, nur 0,908 sec hinter Spitzenreiter Rossi.

22 Minuten vor Schluss hielt sich Stefan Bradl mit 2:05,922 min an achter Position, diese Zeit konnte er nachher nicht mehr verbessern. Deshalb rutschte er im Finish auf Rang 17 ab. An 18. Stelle liegt Alvaro Bautista, der 0,235 sec auf seinen Aprilia-Teamkollegen einbüßte. Zur Bestzeit von Marc Márquez (Repsol Honda) fehlen dem Bayer 1,888 Sekunden.

«Ich hatte einen Zug von Andrea Dovizioso und konnte mich an ihm orientieren», erzählte der Bayer SPEEDWEEK.com. «Drum hatte ich zum Anfang eine sehr gute Runde. Dann haben wir uns in der Session ein bisschen vertan, weil wir erst den harten Vorderreifen probieren wollten. Aber ich war mir nicht 100-prozentig sicher, dann hatten sie ihn schon montiert. Dann haben wir noch mal mit dem Michelin-Mann geredet und sagten, wir bleiben wir auf dem Medium und probieren andere Sachen. Dann haben wir etwas mit der Gabel getestet, das hat sich positiv ausgewirkt. Gut ist, dass ich meine Zeit zum Schluss zweimal wiederholen konnte. Meinen letzten Run fuhr ich vorne mit dem Medium-Reifen, mit ihm hatte ich das Gefühl aber nicht 100-prozentig, er hat mir nicht perfekte Rückmeldungen gegeben, war von der Bremsstabilität aber besser. Da müssen wir jetzt schauen, dass wir uns an dem weichen vorne orientieren und schauen, dass wir den zum Arbeiten kriegen mit ein paar Anpassungen am Motorrad.»

Eine Schwäche der Aprilia ist nach wie vor mangelnder Topspeed. Bradl ist mit 336,8 km/h Vorletzter vor Rabat. Scott Redding fuhr auf seiner Ducati als Bester im FP2 342,2 km/h, Bradl fehlen 5,4 km/h. Bautista kam auf 339,5 km/h.

«Gegenüber der Ducati verlieren wir viel am Kurvenausgang, wenn wir gleich ans Gas gehen», weiß Bradl. «Unsere Elektronik schläft im ersten Moment und arbeitet dann extrem. Dann verlieren wir zu viel Zeit, Dovizioso nimmt mir da 20 Meter ab in dem kurzen Stück. Auf einer langen Geraden macht das sehr viel Zeit aus. Wir haben viel probiert, ich bin nicht unzufrieden, das war kein schlechtes Training. Die Beschleunigung wurde besser, die Kontrolle der Wheelies passt aber noch nicht. Wir müssen schauen, dass wir von Anfang an mehr Kontrolle haben. Wenn der Wheelie kommt, muss ich mit der Hand nachjustieren, da ich mit der Hand nicht voll halten kann, deshalb verliere ich in der Beschleunigung zu viel Zeit.»

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