Marc Márquez (4.): «Ducati ist einfach zu schnell»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
 Marc Márquez: «Wir sind nicht in der Lage, näher an die Gegner ranzukommen»

Marc Márquez: «Wir sind nicht in der Lage, näher an die Gegner ranzukommen»

Repsol-Honda-Pilot Marc Márquez muss den MotoGP-Lauf in Mugello von der zweiten Startreihe in Angriff nehmen. Der Spanier klagte nach dem Qualifying zum Italien-GP: «Wir sind beim Elektronik-Set-up noch nicht perfekt.»

Nur Platz 4 im Qualifying von Mugello für Repsol-Honda-Star Marc Márquez, der als WM-Zweiter ins Rennen geht und nur 0,255 sec auf die Bestzeit des neunfachen Mugello-Siegers Valentino Rossi einbüsste.


«Ich wäre gern in der ersten Reihe gewesen, aber die Ducati sind auf den Geraden zu schnell. Das haben wir freilich schon vorher gewusst. Aber vor allem gegen Yamaha und Suzuki verlieren wir hier in den kurzen Beschleunigungsstücken», stellte der WM-Zweite fest. «Okay, hier sind diese Stücke nicht so lang wie in Le Mans, aber diese ganzen und halben Zehntel summieren sich im Laufe einer Runde... Am Ende fehlt dann einiges. Ausserdem können wir nicht das ganze Drehmoment und die ganze Power nutzen, weil sonst die Stabilität hinten verloren geht. Andererseits fühle ich mich bei den Richtungswechseln ganz gut. Morgen werden wir sehen, wie sich das im Rennen auswirkt.»


Máruqez gestand: «Ehrlich gesagt, im FP4 habe ich mich mit dem Motorrad nicht sehr gut gefühlt. Aber für das Quali haben wir das Set-up komplett geändert. Das hat dann besser funktioniert. Aber wir sind beim Elektronik-Set-up noch nicht perfekt, da müssen wir uns noch verbessern. Es sieht so aus, als sei die Ducati das stabilste Motorrad beim Beschleunigen, obwohl die das beste Drehmoment und so viel Power haben.»

Und der Spanier analysierte: «Die Ducati sieht sehr stabil aus, die Yamaha ebenfalls. Die Suzuki wirkt ein bisschen unstabiler, aber sie kann trotzdem enorm pushen. Wir sind nicht in der Lage, näher an die Gegner ranzukommen. Die Abstände werden zwar geringer, aber wir sind noch nicht weit genug. Aber es ging heute besser als am Freitag. Denn gestern war unser Motorrad viel unstabiler, der Rückstand war deshalb grösser. Noch sind wir dabei, den besten Kompromiss zu finden.»


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