Die Ducati-Werksfahrer Andrea Iannone und Andrea Dovizioso erwarten auf dem Sachsenring ein schwieriges Rennen. Beide wissen: Die Streckencharakteristik des deutschen Kurses passt nicht zur GP16.
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Beide Ducati-Werksfahrer wissen: Auf dem so kurzen wie anspruchsvollen Sachsenring erwartet sie kein leichtes Spiel. Denn der Rundkurs in Hohenstein-Ernstthal ist Honda-Revier: Der Sachsenring ist neben Indianapolis eine von nur zwei Strecken, auf denen Honda in der MotoGP-Klasse in den letzten sechs Jahren alle Rennen gewonnen hat.
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In den vergangenen drei Jahren dominierte Marc Márquez das Rennen. Der Honda-Werksfahrer holte jedes Mal die Pole-Position, drehte jeweils die schnellste Runde und beendete alle drei Rennen auch noch als Sieger. Die Repsol-Honda-Piloten Dani Pedrosa (2x 250 ccm, 4x MotoGP) und Márquez (1x 125 ccm, 2x Moto2, 3x MotoGP) sind denn auch die erfolgreichsten Fahrer auf dem neuen Sachsenring., sie haben je sechs Mal dort gewonnen. Das wissen auch die beiden Italiener im Ducati-Team. So gesteht Iannone frei heraus: "Der Sachsening war in den letzten Jahren nicht gerade ein erfolgreiches Pflaster für mich." Er beeilt sich aber auch anzuführen: "Aber ich hoffe dennoch, dass wir in diesem Jahr besser abschneiden werden, denn das Bike ist nun viel besser."
Der 26-Jährige macht sich Mut: "In der Vergangenheit hatten wir auch in Assen einige Probleme, doch in diesem Jahr lief es das gesamte Wochenende über sehr gut, deshalb bin ich überzeugt, dass wir auch in Deutschland ein gutes Rennen haben werden."
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Auch Dovizioso warnt: "Die Streckenführung des Sachsenrings ist mit ihren vielen langgezogenen Linkskurven, in denen man nicht mit Vollgas unterwegs ist, nicht gerade ideal für unsere Desmosedici. In dieser Hinsicht ist unser Bike noch nicht perfekt. Aber man kann bis zum ersten Training eigentlich nie sagen, wie es wird. Vielleicht wird es mit dem neuen Reifen in diesem Jahr etwas besser laufen. Es könnte wie in Assen, dort waren wir auf trockener Piste sehr konkurrenzfähig."
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