Marc Márquez: Warum liegt ihm der Sachsenring?

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Marc Márquez

Marc Márquez

Honda-Star Marc Márquez hat beim GP von Deutschland n der MotoGP-WM einen 24-Punkte-Vorsprung zu verteidigen. Und er ist her seit sechs Jahren ungeschlagen.

Repsol-Honda-Werkspilot Marc Márquez steuert auf dem Sachsenring am Sonntag auf seinen siebten Sieg in Serie los. Er kommt mit 24 Punkten Vorsprung als WM-Leader zum GP von Deutschland.

«Ja, der Sachsenring war in der Vergangenheit eine gute Strecke für mich», räumt Marc ein. «Schon mit der 125er, als ich erstmals hierher gekommen bin, habe ich mich grossartig gefühlt. Aber das Wetter ist jedes Jahr ein Fragezeichen, das haben wir heute hier schon gesehen. Es ist bisher sehr kalt, auch für Sonntag ist das Wetter ungewiss. Wir werden sehen... Es sieht so aus, als würde die Honda hier gut funktionieren; zumindest in den letzten Jahren war es so. Hier gibt es nicht so viele Beschleunigungsphasen, das wird uns ein bisschen helfen. Aber wir müssen das Freitag-Training abwarten. Dann wird sich abzeichnen, wie sich das Bike hier mit der neuen Elektronik und mit den Michelin-Reifen anfühlt. Das wichtigste Ziel ist, das Weekend stark zu beginnen und am Sonntag um ein Top-3-Ergebnis zu fighten.»

Der Spanier hat in den letzten drei Rennen drei zweite Plätze erreicht und 2016 bei acht Auftritten bisher zweimal gewonnen.

«Die letzten zwei Rennen waren nicht meine besten, in Assen und in Montmeló. Aber meine Hauptkonkurrenten haben einige Fehler gemacht und viele Punkte verspielt, daraus konnte ich Nutzen ziehen. Aber am Sonntag wird erst Halbzeit in der Weltmeisterschaft sein. Wir liegen seit einiger Zeit auf Platz 1, so wollen wir fortfahren. Aber wir wissen, dass beide Yamaha-Fahrer sehr stark und sehr konstant sind. Wir dürfen also nicht nachlassen und pushen wie im ersten Teil der Meisterschaft.»

Warum sind Márquez schon sechs Siege auf dem Sachsenring in Serie gelungen? «Ich weiss die Ursache nicht... Vielleicht erinnert mich dieser Piste an eine Karting-Strecke. Das sind Pisten, die ich als Kind mit den Minimoto-Bikes unsicher gemacht habe. Vielleicht liegen mir auch die vielen Linkskurven, denn in diesen Kurven fühle ich mich besser als in Rechtskurven. Das kann mit meiner Dirt-Track-Erfahrung zu tun haben. Wir werden sehen, ob wir das hohe Niveau der letzten Jahre auch an diesen drei Tagen erreichen können. Wir werden es auf jeden Fall versuchen.»

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