Neue Chassis-Teile für Suzuki – und Motor-Upgrade?

Von Gino Bosisio
MotoGP
«Obwohl uns Maverick Viñales und Aleix Espargaró verlassen, bleiben sie bis zum Saisonende in die Entwicklung eingebunden», sagt Suzukis MotoGP-Teammanager Davide Brivio.

Im WM-Endstand 2015 findet sich keine Suzuki in den Top-10, die Werksfahrer Aleix Espargaró und Maverick Viñales wurden Elfter und Zwölfter.

Die Zeiten haben sich geändert, in der Team-Wertung der Weltmeisterschaft 2016 ist Suzuki Ecstar hinter Repsol Honda (Márquez, Pedrosa) und Movistar Yamaha (Rossi, Lorenzo) dritte Kraft – Viñales und Espargaró belegen die WM-Ränge 5 und 11.

«Insgesamt läuft es besser als erwartet», hält Suzuki-Teammanager Davide Brivio fest. «Wenn wir uns aber die einzelnen Rennen anschauen, hätten wir es gerne besser gemacht. Wir sind mit einem verbesserten Motorrad in die Saison gestartet, unser Motor ist jetzt kraftvoller, das ist gut. Maverick ist deutlich schneller, er ist in der MotoGP-Klasse angekommen. Das alles zusammengenommen macht ihn erfolgreicher.»

«Aleix bringt weiterhin die gewohnte Leistung. Daraus ergibt sich, dass unsere beiden Fahrer in der WM-Wertung viel besser dastehen als letztes Jahr. Maverick ist momentan Fünfter, ich hoffe, dass er das halten kann. Letztes Jahr wäre dieser Platz viel schwieriger zu erreichen gewesen.»

Der Italiener weiter: «Ganz sicher haben wir gegenüber 2015 einen großen Schritt nach vorne gemacht, damit sollten wir glücklich und zufrieden sein – wir wollen aber mehr. In Le Mans haben wir mit Maverick als Drittem einen Podestplatz erreicht, das war eines unserer Ziele. Aber jetzt wollen wir das noch mal und noch mal.»

«Die zweite Saisonhälfte wird interessant», ist Brivio überzeugt. «Durch die frühen Vertragsunterzeichnungen aller Fahrer weiß jeder, in welche Richtung es 2017 geht. Unsere beiden Fahrer werden uns verlassen, wir wollen das Jahr mit ihnen sehr gut zu Ende bringen. Wir arbeiten mit ihnen weiterhin an der Entwicklung des Motorrades, sie bekommen auch neue Teile zum Probieren – obwohl sie uns verlassen. Wenn wir bessere Lösungen finden, dann halten wir diese für hilfreich, um gute Resultate zu erzielen. Das ist, was wir wollen. Nach Brünn bekommen wir Verbesserungen für das Chassis, eventuell auch ein Motor-Upgrade. Ich bin überzeugt, dass unsere Fahrer die Saison mit Suzuki so gut wie möglich beenden wollen.»

Die MotoGP-WM hat noch bis 14. August Sommerpause, dann geht es mit dem Österreich-GP in Spielberg weiter. Bei den Tests auf dem Red Bull Ring hat sich Suzuki mit den Rängen 7 und 8 ordentlich geschlagen.

Red Bull Ring-Test, 20. Juli 2016:

1. Iannone, Ducati, 1:23,240 
min
2. Dovizioso, Ducati, 1:23,680

3. Stoner, Ducati, 1:23,865

4. Barberá, Ducati, 1:24,091

5. Rossi, Yamaha, 1:24,169

6. Lorenzo, Yamaha, 1:24,194

7. Viñales, Suzuki, 1:24,208

8. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:24,335
9. Redding, Ducati, 1:24,375

10. Hernandez, Ducati, 1:24,396

11. Crutchlow, Honda, 1:24,455

12. Laverty, Ducati, 1:24,497

13. Miller, Honda,1:24,555

14. Petrucci, Ducati, 1:24,602

15. Rabat, Honda, 1:24,670

16. Pirro, Ducati, 1:25,139

17. Kallio, KTM, 1:25,191

18. Lüthi, KTM, 1:25,705

19. Baz, Ducati, 1:26,453

Red Bull Ring-Test, 19. Juli 2016:

1. Andrea DOVIZIOSO, Ducati, 1’23.764 
min
2. Andrea IANNONE, Ducati, 1’24.347 

3. Scott REDDING, Ducati, 1’24.461 

4. Casey STONER, Ducati , 1’24.502 

5. Maverick VIÑALES, Suzuki, 1’24.595 

6. Hector BARBERA, Ducati, 1’24.649 

7. Eugene LAVERTY, Ducati, 1’24.751 

8. Danilo PETRUCCI, Ducati, 1’24.992 

9. Valentino ROSSI, Yamaha, 1’25.054 

10. Aleix ESPARGARÓ, Suzuki , 1’25.099 

11. Yonny HERNANDEZ, Ducati, 1’25.171 

12. Jorge LORENZO, Yamaha, 1’25.175 

13. Jack MILLER, Honda, 1’25.345 

14. Cal CRUTCHLOW, Honda, 1’25.438 

15. Loris BAZ, Ducati, 1’25.994 

16. Mika KALLIO, KTM, 1’26.056 

17. Tito RABAT, Honda, 1’26.195 

18. Tom LÜTHI, KTM, 1’26.405

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