GP-Sport: Neue Vorschriften für die Saison 2017

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl beim Üben eines Motorradwechsels in der Saison 2015

Stefan Bradl beim Üben eines Motorradwechsels in der Saison 2015

Die Grand Prix Commission hat in Brünn getagt und neue Beschlüsse getroffen. Auch bei den Flag-to-flag-Races ändert sich 2017 einiges.
Technische Vorschriften 2017:

Im Jahr 2017 werden die Motoren und Getriebe in der Moto3 nicht mehr an die Teams verkauft, sondern durch ein Leasing-Agreement vergeben, das Material bleibt im Eigentum der Hersteller.

Alle Moto3-Hersteller müssen bei entsprechender Nachfrage bis zu 14 Fahrer pro Saison ausrüsten. (Diese Vorschrift wurde nötig, weil die Kundenteams bei Mahindra alle abspringen. KTM und Honda müssen also künftig bis zu 14 statt bis zu 12 Fahrer ausstatten).

Ws muss aber jeder Hersteller mindestens sechs Fahrer mit Material versorgen. Deshalb muss Mahindra jetzt schauen, dass das Platinum-Bay-Team an Bord bleib, die Versorgung des Aspar-Teams und von Peugeot reichen nicht für die WM-Teilnahme.

Sportliches Reglement 2017

Das Testen in der Periode zwischen dem WM-Finale in Valencia und Ende November wird in den Klassen Moto3 und Moto2 nicht mehr zu jenen zehn privaten Testtagen zählen, die dann für die restliche Periode bis zum WM-Finale 2017 absolviert werden dürfen. (Denn in den kleinen Klassen waren die Testtage 2016 zu knapp bemessen).

Bei Flag-to-Flag-Races in der MotoGP-Klasse wird 2017 die Anzahl der Personen, die sich während der Motorradwechsel in der Boxengasse aufhalten dürfen, reduziert. Jeder MotoGP-Fahrer darf nur die Assistenz von maximal vier Mechanikern beanspruchen. Diese Mechaniker müssen einen Sturzhelm tragen, was den Fahrern auch helfen wird, ihre Mechaniker zu identifizieren. (Diese Vorschrift tritt in Kraft, weil Bautista in diesem Jahr in Las Termas/Argentinien einmal einen Mechaniker umgefahren und leicht verletzt hat).

Noch eine Neuigkeit in der MotoGP: Um versehentliche Gangwechsel bei einem «Bike Change» bei flag-to-Flag-Races zu vermeiden, darf der Mechaniker mit der bereit stehenden Ersatzmaschine die Kupplung gezogen halten. Aber echte Gangwechsel dürfen nur vom Fahrer durchgeführt werden. Wer diese Vorschrift verletzt, wird automatisch disqualifiziert. Übeltäter können durch das Data-Recording identifziert werden.

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