Alex Lowes: «MotoGP-Bike hat Erwartungen übertroffen»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Zur Belohnung für seinen Sieg im diesjährigen 8h-Rennen von Suzuka durfte Superbike-Pilot Alex Lowes im Rahmen des Brünn-Tests seine ersten Runden auf einem MotoGP-Bike drehen – und war begeistert.

Von seinem Suzuka-Teamkollegen Pol Espargaró liess sich Alex Lowes die MotoGP-Maschine von Tech3-Yamaha schon während der langen Wartepause am Morgen des Brünn-Testtages erklären. Der Superbike-Pilot wusste: Heute durfte er erstmals auf einem MotoGP-Bike ausrücken – als Belohnung für seinen Sieg im 8h-Klassiker von Suzuka.

Lowes musste sich allerdings bis zur letzten Trainingsstunde gedulden, bis die Premiere endlich stattfand. Er drehte 15 Runden und belegte mit 1:59,558 min den zwölften und somit letzten Platz auf der Zeitenliste. Doch davon liess er sich die Freude über sein MotoGP-Debüt nicht verderben. Schliesslich konnte er sich innerhalb dieser 15 Umläufe um satte 1,146 sec verbessern.

Der Brite schwärmte: «Das war einer der besten Tage meines Lebens! Schon als Kind habe ich davon geträumt, einmal eine Chance zu bekommen, ein MotoGP-Bike zu fahren – und es war fantastisch! Ich habe zwar nicht viele Runden gedreht, aber das Feeling war einfach unglaublich. Die Power der Maschine und wie das Bike einlenkt – das hat meine Erwartungen übertroffen. Es war eine unglaubliche Erfahrung für mich.»

Und das, obwohl Lowes seinen Tag mit einem Crash vorzeitig beendete. «Das tut mir so leid für das Tech3-Yamaha-Team, bei dem ich mich herzlichst für diese Chance bedanken will – genauso wie bei Yamaha. Ganz ehrlich, ich habe diese Erfahrung wirklich geniessen können und ich werde mich immer an diesen Tag erinnern», erklärte Lowes.

Der 25-Jährige fügte kleinlaut an: «Ich wollte wohl etwas zu viel, ohne alles verstanden zu haben. Ich kam etwas weit raus, da war die Strecke dreckig, deshalb habe ich die Kontrolle über die Front verloren. Es war kein harter Crash, aber er tut mir von Herzen leid. Aber es war unglaublich, und auch wenn ich nur 15 Runden gedreht habe, so waren das die besten 15 Runden meines Lebens.»

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