MotoGP: Lorenzo will unter die Top-3

Von Markus Lehner
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Jorge Lorenzo, Fiat-Yamaha-Pilot und Teamkollege von Weltmeister Valentino Rossi, will 2009 den Durchbruch zur MotoGP-Spitze schaffen.

Für die Saison 2009 hat der spanische MotoGP-Pilot Jorge Lorenzo seinen üblichen Trainings- und Vorbereitungsplan geändert. Nicht nur hartes Training stand auf dem Programm, sondern auch Spass und Unterhaltung. So war vergangene Woche lockerer, ungezwungener Kart-Spass mit seinen Teammitgliedern und Freunden angesagt. Auch Fussballspielen stand im Winter regelmässig auf dem Programm, genauso wie andere Einzel- und Mannschaftssportarten.

Dennoch ist Lorenzo in wesentlich besserer körperlicher Verfassung als während seiner Rookie-Saison 2008 in der Topklasse des Motorradrennsports, als er durch mehrere Verletzungen zurückgeworfen wurde. Ein intensives Muskel-Ausdauertraining über mehrere Monate hat jetzt Früchte gezeigt, Lorenzo ist körperlich fitter als je zuvor. Die Hoffnungen und der Optimismus des zweifachen 250ccm-Weltmeisters (2006 und 2007) sind deshalb verständlich und berechtigt.

«Wenn ich von Verletzungen verschont bleibe, mir das Pech nicht an den Füssen klebt und die Yamaha gut läuft, habe ich sicher Chancen auf GP-Siege», sagt Lorenzo. «Und zwar mehr als einen Sieg. Es liegt in der Natur des Rennfahrens, dass man sein Vorjahres-Resultat verbessern will. Bei mir würde das also mindestens einen Platz besser als der vierte Rang bedeuten. Das wären dann die Top-3.»

Wie denkt Lorenzo über seine Gegner? «Rossi, Stoner und Pedrosa gelten bei der Presse als Favoriten», erzählt Lorenzo. «Ich glaube auch, dass die drei die Hauptfavoriten sind. Sie haben alle mehr Erfahrung als ich, und alle waren im vergangenen Jahr vor mir klassiert. Also haben sie die grössten Chancen auf den WM-Titel.»

Lorenzo bewertet die verkürzte Trainingszeit – der Freitagmorgen wurde aus Kostengründen gestrichen – als einen Vorteil für Casey Stoner: «Casey ist immer von der ersten Runde an schnell. Alle andern, also auch ich, brauchen da jeweils etwas länger. Caseys Verletzung ist übrigens in meinen Augen weit weniger schlimm als viele meinen. Wenn er fährt, merkt man nichts, seine Zeiten sind überragend. Bei Dani Pedrosa sieht das anders aus. Wir werden in Katar sehen, wie fit Dani wirklich ist.»

Was hat sich Lorenzo für den Saisonstart in Katar vorgenommen? «Es ist sehr schwierig, Casey auf dieser Strecke zu schlagen», orakelt Lorenzo. «Aber letztes Jahr war ich körperlich weniger fit und trotzdem nahe an ihm dran. Also bin ich sehr optimistisch.»

Etwas zu gewinnen gibt es übrigens für alle 18 MotoGP-Piloten bereits an den IRTA-Tests in Jerez am 28./29. März. Am Sonntag erhält der Schnellste in der 40-minütigen Sonderprüfung einen BMW-Sportwagen.

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