Dani Pedrosa: In Assen ohne Schmerzmittel?

Von Markus Lehner
MotoGP 800 ccm
Pedrosa: Als WM-Fünfter 39 Punkte Rückstand

Pedrosa: Als WM-Fünfter 39 Punkte Rückstand

Repsol-Honda-Star Dani Pedrosa ist zwar immer noch nicht fit, will aber beim Grand Prix von Assen nach Möglichkeit ohne schmerzstillende Spritzen fahren.

Nach den vielversprechenden Resultaten mit dem neuen Chassis beim Eintages-Test nach dem Grand Prix von Barcelona reist das Repsol-Honda-Werksteam mit Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso erwartungsvoll an die Dutch-TT in Assen. Während sich Pedrosa nach Barcelona von seinen Verletzungen zu erholen versuchte, drehte «Dovi» am Montag nach dem Rennen mit einem komplett neuen Fahrwerk die schnellste Runde aller Teilnehmer. Der Italiener war mit der modifizierten RC 212 V sogar schneller als die beste Rennrunde beim Grand Prix am Vortag.

Pedrosa, der nach sechs gefahrenen Grands Prix mit 67 Punkten nur auf dem fünften Zwischenrang liegt, hat die zehn Tage vor dem Assen-GP vorwiegend mit Ausruhen verbracht. Am Donnerstag wird er zusammen mit den Ärzten entscheiden, ob er wegen der Knochenabsplitterung im Oberschenkel und der Gesässmuskelzerrung erneut mit schmerzstillenden Spritzen antreten muss.

Pedrosa gewann 2002 in Assen als 16-Jähriger mit einer Honda das 125er-Rennen. 2008 wurde er Zweiter und übernahm die WM-Führung. Der Spanier ist überzeugt, dass er, sofern sein Gesundheitszustand es zulässt, auch dieses Jahr an der Spitze wird mitfahren können. «Etwas mehr als eine Woche Erholungszeit ist nicht gerade viel», sagt der 23-jährige Spanier. «Aber es geht mir besser als nach dem Rennen in Barcelona. Da war ich im Ziel fix und fertig. In Assen möchte ich ohne schmerzstillende Spritzen fahren; erstens lässt ihre Wirkung relativ rasch nach, zweitens möchte ich nicht von ihnen abhängig werden.»

Pedrosa hat gute Erinnerungen an Assen: «Ich gewann auf dieser Strecke meinen ersten Grand Prix und stand bereits mehrmals auf dem Podest. Leider hat Assen durch den Umbau und die Streckenverkürzung etwas von seinem unvergleichlichen Charakter eingebüsst. Trotzdem verlangt der Streckenverlauf immer noch viel Mut und Entschlossenheit, vor allem in den schnellen Sektionen, wo du für die Schräglagenwechsel ein handliches und präzises Set-up brauchst.»

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