Jeffrey Herlings: Vieles neu bei KTM!

Von Johannes Orasche
KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer mit MX-Star Jeffrey Herlings

KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer mit MX-Star Jeffrey Herlings

Red Bull-KTM-Motocross-Star und Multi-Weltmeister Jeffrey Herlings hat seine Vorbereitung auf die Saison 2023 begonnen und findet in seinem Rennstall zahlreiche Neuerungen vor.

KTM-Motocross-Superstar Jeffrey Herlings hat Mitte September seinen 28. Geburtstag gefeiert. Der fünffache Motocross-Weltmeister aus den Niederlanden musste die gesamte Saison 2022 wegen einer Fußverletzung und einer Operation im Bereich der Ferse passen, hat aber nach langer Reha unlängst wieder mit dem Training auf dem Bike begonnen.

Herlings findet nun bei KTM ein mehr oder weniger neues 450er-Arbeitsgerät vor. Der Grund: «The Bullet» ist die modifizierte Werks-KTM nur kurz bei einem Fotoshooting Anfang 2022 gefahren, ehe für ihn die schmerzliche Zwangspause folgte.

Eine weitere Neuerung ist für Herlings bei Red Bull-KTM die neue Personalsituation: Mit dem Deutschen Dirk Grübel hat der langjährige Teammanager – auch teils auf Grund gesundheitlicher Probleme – inhouse in die Entwicklung gewechselt. Vor Ort wird mit dem neunfachen Weltmeister Tony Cairoli (37) sein ehemaliger Gegner und Teamkollege das Team leiten.

Das ist aber noch nicht alles: Cairolis väterlicher Freund Claudio de Carli leitet als Renndirektor nun die gesamte Motocross-Struktur bei den Orangen. De Carlis Sohn tritt dafür als Manager des eigenen Red Bull-GASGAS-Rennstalls mit dem deutschen Nachwuchsfahrer Simon Längenfelder auf.

Den größten Einfluss auf Herlings könnte jedoch die Tatsache haben, dass sein belgischer Kumpel, Vertrauter und Trainingsmechaniker Ruben Tureluren – ein ehemaliger MX2-Fahrer – nicht mehr bei Red Bull-KTM im Team ist. Tureluren hatte Herlings als Ratgeber auch zu den Grand Prix-Events begleitet und die Trainingsorganisation und -Koordination inne gehabt.

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