Jeremy Sydow (KTM): Erst Podium, dann Schmerzen

Von Frank Quatember
ADAC MX Masters
Jeremy Sydow

Jeremy Sydow

Jeremy Sydow erlebte beim ADAC MX Masters in Mölln ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende überwog der Ärger bei der deutschen Nachwuchshoffnung, doch dafür bleibt keine Zeit.

Jeremy Sydow begann sein Wochenende in der beschaulichen norddeutschen Provinz mit einem sensationellen Qualifying. Als einziger Pilot im Youngster-Cup-Feld blieb der 18-jährige Chemnitzer unter der magischen Marke von 1:51 min, nur die Topstars der Masters-Klasse um Max Nagl und Henry Jacobi waren schneller.

Das sorgte für gute Laune und Selbstvertrauen und am Rennsonntag für einen prima ersten Lauf. Sydow meinte: «Nach dem Start lag ich zunächst auf Platz 7 und brauchte eine Weile, um meinen Rhythmus zu finden. Als es lief, kam ich recht einfach auf 4 vor und lag hinter dem Dänen Boegh Damm. Dem unterlief ein Fehler, ich konnte ihn passieren. Dann war ich an René Hofer dran, aber es war zu spät anzugreifen. Die letzte Runde lief schon und ich hab’ lieber Platz 3 gesichert. Das war top für mich, endlich ein Podium.»

Doch mit diesem Ergebnis war das Glück von Sydow an diesem herrlichen Sonntag beendet, der zweite Lauf wurde zum Desaster. «Ich war ausgangs der Startkurve fast vorn, ich glaube, dann ist Hofer hingefallen und hat mich mitgerissen und einige andere auch. Ich hab’ dann ganz gut ins Rennen gefunden und lag eigentlich auf Kurs Gesamtpodium. Aber dann habe ich einen Fehler aus der Kurve heraus gemacht, bin zu weit links abgesprungen und gegen den Wall gefahren. Der Sturz war nicht zu vermeiden, danach war der Lenker schief und die Vorderbremse fest. Ich musste kurz an die Box zum Richten und danach war ich auf Platz 31 und die Bremse hat immer noch geklemmt. Also wollte ich kein Risiko eingehen und bin rausgefahren. Jetzt brauche ich erst mal ein oder zwei Tage Ruhe, im Moment schmerzt alles.»

Und danach kommen vier Rennen in Folge mit der EMX2 in England, Frankreich, Italien und dem Masters in Bielstein. Ein heißer Juni für Jeremy Sydow.

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