Max Nagl (KTM) zum Comeback-Training nach Frankreich

Von Johannes Orasche
ADAC MX Masters
Max Nagl trainiert wieder

Max Nagl trainiert wieder

Der deutsche Motocross-Routinier Max Nagl aus dem Team Sarholz KTM steckt mitten in den Vorbereitungen für sein Comeback, das er für Ende Mai geplant hat. Beim Masters in Möggers will er wieder dabei sein.

Sarholz-KTM-Pilot Max Nagl arbeitet eifrig an seiner Rückkehr in den Motocross-Zirkus. Der 31 Jahre alte Bayer hat sich im März beim Auftakt zur Motocross-WM in der MXGP-Klasse in Argentinien Startplatz 6 gesichert. In der Anfangsphase des ersten Laufs zog er sich jedoch eine schwere Verletzung am linken Knie zu, die sich als Innenbandriss entpuppte und operiert werden musste.

Das mit Spannung erwartete Comeback plant der Weilheimer beim ADAC MX Masters in Möggers am 1. Juni. In Vorarlberg hat sich Nagl im Juli des Vorjahres mit der Werks-TM im Training eine schwere Fingerverletzung zugezogen, die ihn wegen unerwarteten Komplikationen für fast zwei Monate außer Gefecht setzte.

Um das Ziel zu realisieren, trainiert Nagl hart und sitzt bereits seit einiger Zeit wieder auf seiner KTM. In dieser Woche bricht der elffache GP-Sieger zum Training nach Frankreich auf. «Ich freue mich sehr, dass ich wieder regelmäßig auf dem Motorrad trainieren kann. Ich gehe diese Woche noch zwei Tage nach Frankreich und werde dort auf einer Strecke mit hartem Boden trainieren.»

All das hat für den Wahl-Belgier einen Grund: «Das geht im Moment besser als im Sand, und ist auch ungefährlicher für mein Knie», erklärte Nagl. «Wenn das gut funktioniert, dann sollte es auch für Möggers gut aussehen.»

Auch der nächste MXGP-Event findet in Frankreich in Saint Jean d’Angely statt.

Wichtig für Nagl und dessen Saisonplanung: Durch die anvisierte Rückkehr in Möggers hätte er die Chance, das große Ziel – den Gewinn des ADAC-Masters-Titels – trotz der Verletzung weiter zu verfolgen, da in der Serie bisher nur der Event in Fürstlich Drehna absolviert ist.

Im Moment führt im Masters der belgische Kawasaki-Pilot Jens Getteman mit 38 Punkten. Diesen Abstand müsste Nagl in den verbleibenden sechs Runden, in denen 300 Punkte zu vergeben sind, aufholen.

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