Wouts und Zaragoza zurück im Team Pfeil

Von Frank Quatember
ADAC MX Masters
Der Belgier Kevin Wouts und der Spanier Jorge Beltran-Zaragoza kehrten in die MX-Masters zurück. Wouts kämpft immer noch mit den Spätfolgen seiner Verletzung, seine Formkurve zeigt aber nach oben.

Das Kawasaki-Team des Thüringer Motorradhändlers Harald Pfeil präsentierte in Tensfeld zwei alte Bekannte. Der Belgier Kevin Wouts kehrte nach langer Verletzungspause zurück in das Renngeschehen und gab in den beiden Endläufen eine gute Vorstellung. Im ersten Lauf erreichte Wouts nach Rang 16 am Start noch Platz 8 im Ziel.

Im zweiten Lauf zeigte Wouts Durchsetzungsvermögen: Er schaffte es vom Ende des Feldes nach Startpech, seine Pfeil-Kawasaki bis auf Rang 6 zu pilotieren und wurde mit diesem Kraftakt Fünfter in der Tageswertung. 

Wouts erklärte: «Vor vier Monaten hatte ich meinen schweren Rennunfall und es ist schon fast ein Wunder, dass ich hier wieder Motorrad fahre. Bei der Operation haben sie mir Teile vom Kahnbein entfernt. Das führt dazu, dass mir in der linken Hand manchmal die Kraft fehlt. Ich bin seit drei Wochen wieder im Training und natürlich noch nicht wieder der Alte, aber ich habe ein gutes Gefühl. Ich weiß, dass ich meinem Teamchef zeigen muss, dass er mit mir rechnen kann.»

Der 23jährige Belgier hat einen Vertrag bei Harald Pfeil und die Chancen auf einen neuen Vertrag in 2015 stehen nicht schlecht.

Teamchef Harald Pfeil war angetan: «Von seinem Auftritt hier bin ich beeindruckt. Man muss abwarten, wie er sich in den kommenden Rennen schlägt, aber ich weiß, dass Kevin ein harter Arbeiter ist und wenn er es gesundheitlich schafft, kann er in der Spitze mitfahren.»

Der junge Spanier Jorge Beltran-Zaragoza hatte seinen zweiten Auftritt in der laufenden MX-Masters-Saison. Der 18jährige EM-Pilot litt ebenfalls unter den Folgen einer Verletzung. Zaragoza hatte sich im Juni am Schlüsselbein verletzt und nach seinem Auftaktsieg von Drehna zunächst aus der Serie für zwei Rennen verabschiedet. Nun erfolgte die Rückkehr in Tensfeld und der Kawasaki-Pilot zeigte sich in guter Verfassung. 

Obwohl der Sand nicht zu seinen Lieblingsböden zählt, zeigte Zaragoza Kämpferqualitäten und konnte mit Rang 5 in der Tageswertung ein respektables Ergebnis erzielen.

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