MXoN 2014: Cairoli (KTM) bewegt in Kegums die 250er!

Von Thoralf Abgarjan
Motocross der Nationen
Antonio Cairoli wird beim MXoN 2014 auf der 250er MX2-Maschine starten

Antonio Cairoli wird beim MXoN 2014 auf der 250er MX2-Maschine starten

Italien hat als eines der ersten Favoriten das MXoN-Team mit einer überraschenden Besetzung vorgestellt: Superstar Cairoli (KTM) kehrt in Kegums auf die 250er Maschine zurück!

Am Rande des Finnland-Grand-Prix in Hyvinkää (Finnland) wurde das italienische MXoN-Team vorgestellt.

Antonio Cairoli, David Philippaerts  und Davide Guarneri werden für Italien antreten.

Beim letzten Motocross der Nationen im Talkessel wurde Italien hinter den Teams aus Belgien und den USA Dritter!

Die Überraschung für 2014: MX1-Weltmeister Cairoli, der auch die Saison 2014 in der Klasse MXGP dominiert, wird im lettischen Kegums am 27.und 28. September mit der kleinen 250er-Maschine in der Klasse MX2 antreten!

Cairoli selbst zeigte sich aber unbeeindruckt: «Es ist fast sieben Jahre her, dass ich die 250er gefahren bin. Die letzten vier Läufe der Rennen des Motocross der Nationen habe ich aber gewonnen, also habe ich keine Befürchtungen, von der KTM 350SX-F auf die kleinere 250er Maschine umzusteigen.»

Warum war dieser Schritt notwendig? Der Weltmeister erklärt: «Ich denke, das ist die einzige Möglichkeit für uns, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Und genau dort wollen wir hin.»

Cairoli feierte seine Erfolge in der Klasse MX2 noch auf der 250er Yamaha. Die 250er KTM kennt er nicht. Cairoli wiegelt ab: «KTM hat die beste 250er Maschine und ich bin der Einzige, der diese im italienischen Team fahren kann. Außerdem bin ich der leichteste Fahrer, das ist für diese Klasse auch nicht so schlecht.»

Kurios: Falls MX2-Weltmeister Jeffrey Herlings für Holland in der Klasse MXGP antritt, kommt es zu einem Schlagabtausch der beiden Weltmeister, aber mit «getauschten» Maschinen.

Das Motocross der Nationen hat bekanntlich eigene Gesetze. Und auch das deutsche Team steht vor der Frage, wer in der MX2-Klasse antritt, denn Ken Roczen bewegt seit einem Jahr die 450er.

Aber wer, wenn nicht Roczen, könnte mit der «kleinen» Maschine auf Sieg fahren?

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