Jänner-Rallye und R4-Premiere für Julian Wagner

Von Toni Hoffmann
ORM
Harald (li.) und Mario Bamminger mit Julian Wagner

Harald (li.) und Mario Bamminger mit Julian Wagner

Die Rallye-Karriere des erst 22-jährigen Oberösterreichers Julian Wagner verlief bislang sehr steil. Er krönte sich beim ORM-Finale im leistungsmäßig unterlegenen R2-Fahrzeug zum 2-WD-Staatsmeister 2017.

Der nächste große, international besetze Rallye-Event in Europa findet in Oberösterreich statt. Von 4. bis 6. Januar gastiert die «33. Int. Lietz Sport Jänner Rallye 2018» im Großraum Freistadt. Der traditionelle Event wurde in Vergangenheit von bis zu 100.000 Zusehern live verfolgt und genießt großes Ansehen, sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Piloten. Natürlich ist der Event auch nahezu ein Muss für die Teams aus der Region.

Das in Sattledt stationierte Rallye-Team der Brüder Bamminger war daher auch bereits mehrfach erfolgreich bei der Jänner-Rallye am Start, bereits 1981 mit dem Safari-Rallye-Triumphator, dem WM-Piloten Shekhar Mehta im ehemaligen Werks Datsun 260Z.  Das war 14 Jahre bevor Julian Wagner die Welt erblickte. Das oberösterreichische Team tritt als Bamminger-Contiger Rallye Team in der ORM an. Mit den Piloten Günther Knobloch und Jürgen Rausch konnte 2017 sowohl in der seriennahen M1 Rallye-Masters als auch im ORC (Österreichischer Rallye Cup) der Gesamtsieg gefeiert werden. Das Streichresultat 2018 ermöglicht, dass Team und Piloten mit dem M1-Subaru erst ab dem zweiten ORM-Lauf im Rebenland zur Titelverteidigung antreten.

Der Reiz, die wieder auferstandene oberösterreichische Jänner Rallye 2018 mit dem oberösterreichischen Bamminger-Contiger Rallye Team und dem frisch gebackenen, oberösterreichischen Doppelstaatsmeister Julian Wagner in Angriff zu nehmen, war für alle Beteiligten sehr groß. Der R4-Subrau wird vom Mechaniker-Team Bamminger in Sattledt revidiert und ist, mit einem neuem Mapping ausgestattet, perfekt auf die besonderen Bedingungen der legendären Jänner-Rallye vorbereitet. Um den Vorteil des bewährten Subaru-Allradantriebes ausnützen zu können, hofft das Team auf viel Schnee im Raum Freistadt, für diesen Fall liegen bereits 14 Stück spezielle Spikereifen nach Reglement bereit.

Spannend wird allemal, wie sich der erstmals auf Schnee und Eis agierende Julian Wagner schlagen wird. Sein älterer Bruder Simon Wagner, Doppelstaatsmeister 2016, ist bei der 2015 zum letzten Mal gefahrenen Jänner-Rallye sensationell als zweitbester Österreicher hinter Raimund Baumschlager (Gesamtrang 6) über die Ziellinie gefahren - mit einem alten Mazda GTR Allrad, welchen er 2018 auch wieder zum Einsatz bringt.

Günther Knobloch, der bei seiner R4-Premiere im Waldviertel zwischen den beiden Wagner-Brüdern ins Ziel kam und sich zuletzt 2015 im DS3 mit Simon Wagner ein Sekundenduell lieferte, wird gemeinsam mit Co-Pilot Jürgen Rausch für das Team im serienmäßigen Suburu Impreza WRX STI als Vorausfahrzeug am Start sein. Soweit es der Zeitplan zulässt, wird er Julian mit Informationen von der Strecke unterstützen und am Teamerfolg mitarbeiten.

Julian Wagner: «Bislang konnte ich nur vor drei Jahren beim Besichtigen über die Strecke rollen – 2018 wird mein erstes Mal im Wettbewerbstempo, die Vorfreude ist groß. Ich hoffe natürlich auf Schnee, so wie die meisten Piloten – lassen wir uns überraschen. Meine letzte Rallye im Allrad-Auto bin ich 2016 gefahren, im R4-Subaru ist das meine Premiere. Natürlich will ich dabei so weit vorne landen wie möglich – trotzdem werde ich nicht von Beginn an voll attackieren, die Rallye ist sehr lang.»

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