Tuningschmiede von Baumschlager kämpft ums Überleben

Von Toni Hoffmann
ORM

Die Corona-Pandemie zwingt in fast allen Bereichen zum Stillstand, im Rallyesport trifft es gerade die mittelständischen Unternehmen wie die Tuningschmiede des Österreichers Raimund Baumschlager sehr hart.

Raimund Baumschlager ist nicht nur der 14-fache Österreichische Rekord-Staatsmeister, sondern sein Unternehmen, die Tuninig-Schmiede BBR Rallye & Racing GmbH, ist speziell bei Skoda Fabia R5-Fahtzeugen international sehr geschätzt. Von dieser Ehre aber kein Betrieb leben, die Einnahmen müssen stimmen, und diese fehlen jetzt, weil der Rallyesport wegen der Corona-Krise weltweit zum Stillstand gekommen ist und derzeit die Kunden nicht aktiven Sport bestreiten können. Als Dienstleister, der an Rallyefahrer Autos und Personal vermietet, traf Baumschlager die Corona-Krise besonders hart. Den Ausgaben für Versicherungen und Mieten stehen die fehlenden Einnahmen entgegen.

Der inzwischen 60-jährge Raimund Baumschlager sucht immer mehr das Gespräch mit seiner Tochter Lisa und seinem Geschäftsführer Walter Ilmer. Die drei kämpfen darum, den derzeit ruhenden Betrieb weiterführen zu können.

«Ansonsten hätten wir wohl zusperren müssen, jetzt werden wir kämpfen», gestand Baumschlager in der österreichischen Kronen Zeitung. «Und ich sehe derzeit keine Besserung.» Er rechnet nicht vor Herbst mit Aufträgen, wenn es besonders schlimm wird, muss er bis 2021 warten. «Diese Ungewissheit ist so grausam», gestand Baumschlager.

Auch Julian Wagner, einer seiner talentierten Schützlinge und Titelanwärter in Österreich, plagt die Unsicherheit. Doch es scheint einen kleinen Silberstreifen am Rallye-Himmel zu geben. Die Rallye Weiz ist in den Startlöchern und soll unter Einhaltungen der behördlichen Vorgaben mit dem vorläufigen amtlichen Okay am ersten September-Wochenende stattfinden.

Quelle: Kronen Zeitung

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