Rebenland-Rallye: Natürlich Raimund Baumschlager

Von Toni Hoffmann
ORM

Nach den letzten drei Jahren holte sich der österreichische Rallye-Staatsmeister auch bei der vierten Auflage der Rebenland-Rallye den Sieg, die Division II ging an Michael Böhm. Fabian Kreim wurde Dritter.

Die Südsteiermark mit der bekannten Region Rebenland war auch heuer die zweite Station in der heimischen Rallyemeisterschaft. Für den internationalen Anstrich sorgten Teams aus insgesamt 9 Nationen. Start- und Ziel war wieder in Leutschach an der Weinstraße, wo sich auch das Zentrum der 4. Rebenland-Rallye befand. Vom Wetter her gab es zwei völlig unterschiedliche Tage. War es am Freitag noch regnerisch und sehr kühl, so präsentierte sich die Region Rebenland am Samstag mit absolutem Kaiserwetter und frühsommerlichen Temperaturen um rund 10 bis 13 Grad Celsius. 

Die oberste Stufe des Siegespodests der Rebenland-Rallye musste sich auch bei ihrem vierten Einsatz an keine neue Belastungsprobe gewöhnen. Nach 2012, 2013 und 2014 durfte sie auch heuer Raimund Baumschlager als Bühne des Erfolgs dienen. Der österreichische Rekord-Staatsmeister war in Leutschach wieder nicht zu bezwingen und landete nach 14 Sonderprüfungen einen alles in allem ungefährdeten Sieg.  

Von Beginn weg war der Oberösterreicher Herr der Lage, obwohl sich den ersten WP-Sieg der deutsche Youngster Fabian Kreim holte. Der 22-jährige Skoda-Pilot aus Baumschlagers BRR-Team landete am Ende auf Rang drei (Rückstand: 1:45,0 Minuten) und zählte somit zu den großen Überraschungen. Weniger überraschend kam, dass Hermann Neubauer lange Zeit der einzige war, der zumindest den Anschein erweckte, als ob er Baumschlager fordern konnte. Wenn es aber nur ansatzweise knapp zu werden schien, drückte der Champion wieder aufs Tempo, um dann am Ende doch recht deutliche 49,8 Sekunden vor dem Salzburger im Ford Fiesta S2000 zu liegen.  

Raimund Baumschlager: «Ich freue mich über meinen vierten Sieg hier im Rebenland. Eine Rallye, die mir offensichtlich besonders liegt. Es wäre vermessen zu behaupten, dass ich nicht auf meinen nächsten Meistertitel schiele. Die Ausgangsposition dazu ist sehr gut, ab der Wechselland-Rallye hoffe ich, im neuen Skoda Fabia R5 unterwegs zu sein.»  

Hermann Neubauer: «Für mich wäre freilich ein Sieg sehr wichtig. Ich bin aber mit meinem zweiten Platz auch zufrieden, weil ich damit gezeigt habe, dass ich auch taktisch fahren kann. Baumschlager war hier ein übermächtiger Gegner und verdienter Sieger. Im Lavanttal werde ich aber trotzdem wieder versuchen, ihn zu schlagen.»  

Fabian Kreim: «Ich habe nicht damit gerechnet, gleich bei meinem ersten Antritt hier aufs Podium zu fahren. Besonders der erste Tag mit dem Regen war sehr lehrreich für mich. Mein Ziel ist es, ganz nach oben zu kommen, und das möglichst bald.»  

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