Bleekemolen auf der Pole in Spa

Von Annette Laqua
Jeroen Spa

Jeroen Spa

Eigentlich glaubte René Rast, seine fünfte Pole in Folge geholt zu haben, doch nach einer Bestrafung fiel er auf Rang drei zurück. Titelrivale Bleekemolen profitierte.

Rast fuhr die schnellste Rundenzeit des Qualifyings, doch er überfuhr mit allen vier Rädern eine weiße Linie, die als Streckenbegrenzung diente und wurde deshalb bestraft. Dem amtierenden Meister des Carrera Cup Deutschland wurde die schnellste Zeit gestrichen, was ihn auf den dritten Platz zurückwarf. «Es stimmt schon, ich war auf meiner schnellsten Runde mit allen vier Rädern neben der Strecke. Doch ich habe mir dadurch keinen Vorteil verschafft. Im Gegenteil: Dadurch, dass ich aufs Gras kam, habe ich sogar Zeit verloren. Aber die Sportkommissare haben nun mal so entschieden, da kann man nichts machen. Auch wenn ich es anders sehe», war Rast traurig.
Somit ging die Pole Position an den Niederländer Jeroen Bleekemolen, der den Supercup mit einem Vorsprung von 30 Zählern komfortabel anführt. Norbert Siedler profitierte ebenfalls von der Strafe gegen den MRS-Piloten Rast und eroberte erstmals in seiner Supercup-Karriere einen Rang in der ersten Startreihe.

«In der ersten Sektion hatte ich einige kleine Fehler, was auf so einer anspruchsvollen Strecke wie Spa ganz normal ist. Trotzdem war ich schnell unterwegs. Doch als ich auch in der zweiten Sektion des Qualifyings keine optimale Runde erwischte, war die Pole weg und ich wieder nur Zweiter. Dass ich sie nachher doch noch zugesprochen bekam, freut mich natürlich», sagte Bleekemolen, der für Konrad Motorsport startet.

Freude herrschte auch bei Rasts Teamkollegen Siedler: «Ich bin René hinterhergefahren und habe geschaut, was für eine Linie er fährt. Das hat sich ausgezahlt. In der ersten Qualifying-Sektion war ich schon Zweitschnellster, auch in der zweiten Sektion war ich gut unterwegs. Die erste Startreihe ist eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen.»

Hinter Siedler stellt sich morgen Mittag Damien Faulkner auf, gefolgt von Gaststarter Jan Seyffarth, Stefan Rosina, Gastfahrer Valdeno Brito, Richard Williams, Siso Cunill und Lance David Arnold.

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