Joshua Bauer und Nicolas Czyba in den Top-10

Von Andreas Gemeinhardt
Rundstrecke
Joshua Bauer und Nicolas Czyba aus dem Leistungszentrum des sächsischen ADAC sorgten bei den Rennen zur Spanischen Motorrad-Meisterschaft im Motorland Aragon erneut für Furore.

Der 13-jährige Joshua Bauer fuhr beim Rennen im Motorland Aragon in der Klasse Pre-Moto3 auf dem zehnten Platz mit nur 1,2 Sekunden Rückstand zum Sieger über die Ziellinie. Das war nach Rang 9 in Jerez in der stark besetzten internationalen Meisterschaft die zweitbeste Saisonplatzierung. Für das Talent aus dem vogtländischen Limbach wäre sogar noch mehr möglich gewesen.

Im Qualifikationstraining hatte sich Bauer als Dritter für die erste Startreihe qualifiziert. Da er aber in der Boxengasse zu schnell war, wurde er von den Kommissaren auf den sechsten Startplatz zurückversetzt. Für seine Leistung erhielt der jüngste Fahrer in dieser Klasse von seinem Team Monlau-Competition viel Lob.

Bereits in dieser Woche ist in Spanien ein weiteres Trainingslager angesetzt. Mit viel Freude verfolgte Bauer auch die Rennen beim Sachsenring-Grand-Prix. Sein großes Vorbild Cal Crutchlow wurde im MotoGP-Rennen Zweiter. Joshua fährt mit der 35, der gleichen Startnummer wie der Brite.

Auch die Leistung von Nicolas Czyba konnte sich sehen lassen. Der 12-Jährige aus Oelsnitz im Erzgebirge findet sich in der Klasse Moto4 immer besser zurecht. In Aragon erkämpfte das Talent mit etwa nur einer Sekunde Rückstand zur Spitze einen starken vierten Platz. Das war zugleich seine beste Saisonplatzierung.

Czyba war vom neunten Startplatz ins Rennen gegangen und hatte sich Runde um Runde verbessert. Damit hat er sich in dieser Nachwuchsklasse endgültig etabliert. Steigert er seine fahrerischen Leistungen weiter, scheinen sogar Podiumsplätze im Bereich des Möglichen.

«Das war ein erfolgreiches Wochenende für das Leistungszentrum mit zwei Top-Platzierungen unserer Fahrer», erklärte Dirk Reißmann, Chef des Leistungszentrums des ADAC Sachsen.

«Nicht nur die Platzierungen, auch die geringen Zeitrückstände zu den Besten sprechen dafür, dass sie in Spanien gegen starke internationale Konkurrenz eine immer bessere Rolle spielen. Die gute Trainingsarbeit bei uns in Sachsen trägt ganz augenscheinlich ihre Früchte. Für die zweite Saisonhälfte bin ich sehr zuversichtlich.»

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