Sandbahn

Pfarrkirchen: Martin Smolinski schiebend zum Sieg

Von - 10.09.2018 09:27

Martin Smolinski gewann in Pfarrkirchen die Solo-Konkurrenz und den Sonderlauf der Stadt Pfarrkirchen. Bei den Gespannen siegten die Lokalmatadoren Markus Venus/Markus Heiß.

Bei besten Wetterbedingungen sahen die Zuschauer auf der traditionsreichen Sandbahn in Pfarrkirchen gute Rennen. Martin Smolinski, der ja in dieser Saison beim letzten Grand Prix in Mühldorf Langbahn-Weltmeister werden will, zeigte auf der Rennbahn in Pfarrkirchen nicht nur seine Klasse, sondern auch großen Kampfgeist.

Im Finale über vier lange Runden war dem Olchinger in der letzten Runde, weit in Führung liegend, der Zahnriemen an seinem Motorrad gerissen. Ausgangs der Startkurve fehlte so urplötzlich der Vortrieb und so ließ «Smoli» das Bike über die gesamte Gegengerade ausrollen.

Nachdem der Tscheche Hynek Stichauer schon gleich beim Start wegen Bandberührung disqualifiziert worden und der Brite Andrew Appleton auf Platz 2 fahrend in Runde 3 ausgefallen war, hatte es nun auch den Bayern erwischt. Aber der Martin kann kämpfen und das so richtig nach dem Geschmack der vielen Zuschauer.

Er stieg vom Motorrad ab und schaffte es, die zirka 600 Meter lange Strecke bis ins Ziel in voller Montur mit dem Motorrad in den verbleibenden drei Minuten schiebend zu bewältigen. Bravo, zwei Punkte waren einkassiert und damit auch den Tagessieg. Die Vorläufe hatte Smolinski mit seinem schnellen MKR (Knappe) Jawa Werksmotoren alle gewonnen. Das Finale gewann der Brite James Shanes vor Max Dilger und Jörg Tebbe.

Am Ende des Renntages konnte Smolinski auch den Sonderlauf der Stadt Pfarrkirchen gewinnen. Zweiter wurde hier Max Dilger vor James Shanes, Jörg Tebbe und den beiden B-Lizenzlern Fabien Neid, der auch seine Klasse mit Maximum gewann und Julian Bielmeyer.

Die Gespann-Konkurrenz war eine klare Sache für Markus Venus und Beifahrer Markus Heiß. Die Clubfahrer des RSC Pfarrkirchen gewannen mit maximalen 20 Punkten. Im Finale siegten sie vor den Briten Mitch Godden/Paul Smith. Karl Keil/David Kersten lieferten sich einen sehenswerten Kampf mit Florian Kreuzmayr/Roman Grammelsberger um Platz 3, erst in der letzten Kurve konnte der «alte Fuchs» aus Brombachtal durchstechen und seinen jüngeren Fahrerkollegen Kreuzmayr hinter sich lassen.

Raphael San Millan/Benedikt Zapf wurden Fünfte, nachdem Markus Brandhofer und Beifahrer Tim Scheunemann ausgefallen waren.

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