Katt: Der Start ist entscheidend

Von Jan Sievers
Stephan Katt (re.) gilt als der derzeit beste Starter

Stephan Katt (re.) gilt als der derzeit beste Starter

Stephan Katt ist gut vorbereitet für die deutsche Meisterschaft. In Scheessel will er deutscher Langbahn-Meister werden.

Das katastrophale vergangene Wochenende hat der Neuwittenbeker bereits verdaut. Mit einem Punkt wurde er abgeschlagen Letzter bei seiner Mission Titelverteidigung der Grasbahn-Europameisterschaft. Der Defektteufel schlug in La Reole gleich drei Mal zu.

Was hast du an deinen Motorrädern geändert, damit du in Scheessel nicht wieder sämtliche Defekte hast und durch Maschinenschäden nicht konkurrenzfähig bist?

Wir haben alle Teile, die kaputt gegangen waren, neu bekommen und eingebaut. Die Probleme an der Maschine hätten wir alle vorher nicht sehen können. Mir ist noch nie einer meiner Stossdämpfer gebrochen. In Frankreich waren es dann gleich zwei. Auch dass Stück, dass vom Zahnriemenkasten abgebrochen war, hätten wir vorher nicht entdecken können. Das ich dann gleich zwei Plattfüsse am Vorder- und Hinterrad hatte, ist mir auch noch nie passiert. Im letzten Lauf ging es dann um nichts mehr und bei mir war die Luft raus, deswegen lief auch da nicht viel zusammen.

Wie fühlt man sich, wenn man als Titelverteidiger Letzter wird?

Die Enttäuschung war riesig, ich habe sie aber schnell weggesteckt. Für die Technik kann ich nichts und von daher lag es auch nicht an mir, dass ich Letzter wurde. Es passte einfach nichts an diesem Tag.

Wie schaffst du es deutscher Meister zu werden?

Als erstes sind die Motorräder gut vorbereitet. Das Umfeld um mich rum, ist eine riesen Hilfe und mein eigener Wille deutscher Meister zu werden ist absolut da. Der Ablauf muss beim Finale einfach stimmen. 1000-Meter-Bahnen liegen mir, in Pfarrkirchen konnte ich den GP-Lauf gewinnen. Die Chancen in diesem Jahr sind größer denn je, weil Gerd Riss verletzungsbedingt aussetzen muss. Mein Vorteil in Scheessel ist, dass der Start absolut wichtig ist und starten kann ich. Auf dieser Bahn kommt es Vergleich zu anderen Bahnen noch mehr auf den Start an.

Und wie lief die Generalprobe beim Grasbahnrennen in Staphorst am Freitag?

Ich bin Vierter geworden und mit einem vierten Platz natürlich nicht zufrieden. Nach den Vorläufen war ich Zweiter, doch im Finale ging es dann wieder auf Null. Ich war als Erster durch die erste Ecke, doch dann hatte ich mich verflogen, weil ich mit zuviel Gas rein gefahren bin. Appleton fuhr innen durch und gab mir eine tierische Packung, so dass Fabriek und Stiekema auch noch vorbei kommen konnten.

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