Karl Keil mit neuem Gespann unterwegs

Von Rudi Hagen
Sandbahn
Karl Keil und Berit Tralau

Karl Keil und Berit Tralau

55 Jahre alt – und noch immer schnell unterwegs. Karl Keil, dienstältester Seitenwagen-Pilot auf Deutschlands Sand- und Grasbahnen, hat immer noch Spass am Rennsport.

«Mer wolle doch ma schaun, ob mer de onnere net noch a bissl ärgern könne», babbelt der Odenwälder gutgelaunt. Beim Vatertagsrennen in Herxheim am kommenden Donnerstag hofft der Brombachtaler auf eine Überraschung.

Ein neues Motorrad soll helfen. Sohn Alexander, Cheftechniker im Keil-Team, hat dem «Vadder» ein brandneues Fahrgestell gebaut. «Man sieht nicht alles, was neu ist, aber das ist eine ganze Menge», so der im niedersächsischen Bad Zwischenahn wohnende und in Oldenburg arbeitende Sprössling. Vor allem liegt das Motorrad jetzt tiefer als herkömmliche Gespanne. «Wir versprechen uns davon einiges, und dann hat der Karl ja auch noch einen neuen Motor eingebaut», so Alexander Keil zu den Neuerungen.

Beim Rennen um den AZA-Supercup auf der Sandbahn in Bad Zwischenahn war Karl Keil mit seiner Beifahrerin Berit Tralau («der Karl ist mein Schwiegervater in spe!») schnell unterwegs. Das niederländische Geschwisterpaar William und Nathalie Matthijssen mussten die beiden aber ziehen lassen. Trotzdem war Keil nicht unzufrieden: «Man merkt, es wird immer besser. Wir bekommen die Abstimmung immer besser hin. In Herxheim soll’s was werden!»

Das Gespannfeld am Vatertag in Herxheim ist gross: Neben Keil sind mit Kunert, den Brandhofers, Venus, Schramm, Mössmer, Hundsrucker, Holstein und dem Franzosen Grenier zehn A-Lizenz-Gespanne im Waldstadion am Start. Dazu kommen noch 14 B-Lizenz-Duos.

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