Kevin Würterle in Mühldorf: Highsider und Rippenbruch

Von Markus Niegtsch
Sandbahn

Am Vatertag wollte Kevin Würterle im Rahmen des Langbahn-GP in Herxheim in der B-Lizenz sein erstes Sandbahnrennen bestreiten. Das Training des Supermoto-Asses endete im Krankenwagen.

Der Berkheimer Kevin Würterle hatte letzte Woche bei seinem ersten Training auf der Langbahn in Mühldorf einen ordentlichen Abflug. Franz Niedermayer ist Sponsor von Würterles Cousin Erik Riss und GP-Fahrer Stephan Katt und hat für Würterle ein Motorrad von Katt zu Hause, mit dem der Bayer in Herxheim an den Start hätte gehen sollen.

Beim ersten Kennenlernen in Mühldorf wurde es von dem Langbahn-Novizen jedoch ordentlich demoliert. «Ich war mit Stephan Katt trainieren und er hat mir auch beim Einstieg geholfen. Es ist echt gut gelaufen und ich war richtig flott unterwegs. Am Ende der Gerade sind sicherlich 160 km/h angestanden. Ich habe dann bei Vollgas umgelegt. Den Schilderungen zufolge bin ich Mitte der Kurve auf eine glatte Stelle gekommen und das Motorrad hat übersteuert. Dann ist das Hinterrad wieder zurückgekommen und ich habe mich dann überschlagen. Es war vom Prinzip ein Highsider», schilderte Würterle, der bewusstlos liegenblieb, die Situation. «Ich bin auf die Strecke gekracht und der Helm ist komplett zerstört. Ich bin dann auf der Liege des Krankenwagens aufgewacht. Erst wurde vermutet, dass ein Halswirbel gebrochen ist, aber Gott sei Dank war alles nur geprellt», dachte der Allgäuer zuerst.

Heute wurde Würterle im Memminger Krankenhaus vorstellig und eine gebrochene Rippe diagnostiziert. «Ich habe brutale Schmerzen und kann nicht mal ein Fahrrad hochheben», erzählte der 20-Jährige SPEEDWEEK.com. «Ich bin keine Pussy und schon zwei Monate mit gebrochenem Handgelenk gefahren. Die kaputte Rippe behindert mich aber mehr.»

Der KTM-Pilot, aktuell Zweiter in der hubraumoffenen S2-Klasse der Supermoto-DM, wird die kommenden zwei Tage entscheiden, ob er am Wochenende trotz der Beschwerden in Großenhain an den Start geht. «Großenhain ist eine Strecke, die ich mag und ich habe mir bis zu dem Unfall auch einiges vorgenommen. Es sind noch fünf Tage und ich hoffe, dass es von Tag zu Tag besser wird.»

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