Markus Reiterberger: Tiefe Verzweiflung nach Platz 14

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Markus Reiterberger klagt: «Kein Gefühl fürs Vorderrad»

Markus Reiterberger klagt: «Kein Gefühl fürs Vorderrad»

Für gewöhnlich ist Markus Reiterberger das schelmische Grinsen ins Gesicht gemeißelt. Nach der Schlappe bei der Superbike-WM in Jerez herrscht Ratlosigkeit im Team Althea BMW.

Jordi Torres fuhr als bester BMW-Pilot in Südspanien zweimal auf Rang 8, Althea-Teamkollege Markus Reiterberger wurde Neunter und 14. Experten sind sich einig, dass dies weder dem Niveau des Motorrades noch der Fahrer entspricht – doch in Jerez sprachen die Resultate für sich.

«Was soll ich groß sagen», meinte Reiti zu fast 50 sec Rückstand auf Sieger Chaz Davies (Ducati) und Platz 14. «Mein Start war nicht so schlecht, ich lag direkt hinter Torres und konnte auch schneller. Dann haben aber alle den Giugliano überholt und ich kam auf der Bremse einfach nicht vorbei. Ich habe alles versucht und es letztendlich auch geschafft – da waren die vor mir aber schon alle weg. Dann bekam ich zunehmend Probleme, hatte vier Vorderradrutscher, aber richtige – dass ich fast abgeschmiert bin. In der langen Rechtskurve vor der Gegengerade bin ich dann ins Kiesbett raus, weil ich sicherheitshalber die Bremse aufgemacht habe, weil das Vorderrad eingeklappt ist. Dann war der Zug abgefahren und ich fuhr nur noch heim. Obwohl ich dann nur noch langsam unterwegs war, hatte ich Rutscher am Vorderrad. Die Probleme mit dem mangelnden Gefühl fürs Vorderrad waren eher noch schlimmer als im ersten Rennen am Samstag.»

Die meisten Superbike-Teams testen am Montag in Jerez. Althea BMW will endlich Lösungen für die Probleme finden. «Das Team hat einige Sachen zum Testen dabei», erzählte Reiterberger SPEEDWEEK.com. «Testen macht für mich aber nur Sinn, wenn das Motorrad auf 100 Prozent ist und man jede Änderung spürt. Im Moment können wir machen was wir wollen, es ändert sich fast nichts. Wir werden den Testplan morgen durchziehen und ich versuche gute Aussagen zu machen – mehr kann ich momentan nicht tun.»

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