Nach sieben Jahren kehrt Sylvain Guintoli der Superbike-WM den Rücken. 2017 könnte aber nur ein Übergangsjahr für ein Comeback des Superbike-Weltmeisters von 2014 mit Suzuki sein.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Seit 2010 fuhr Sylvain Guintoli ununterbrochen die Superbike-WM und war während dieser Zeit mit praktisch jedem namhaften Hersteller einmal verbunden. 2010 mit Suzuki, 2011/12 mit Ducati, 2013/14 mit Aprilia, 2015 war es Honda und in der vergangenen Saison Yamaha.
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Weil der Franzose für 2017 kein konkurrenzfähiges Motorrad und Team gefunden hat, entschied er sich für den Wechsel in die Britische Superbike Meisterschaft. Dort wird er die auf der Intermot vorgestellte neue Suzuki GSX-R 1000RR pilotieren. "Für mach es keinen Unterschied, in der BSB zu fahren", versicherte der 34-Jährige gegenüber motorcyclenews. "Ich wollte irgendwo fahren, wo ich vorne mitfahren kann. Es frustriert, wenn man nicht um Siege kämpfen kann. Ich kann mich glücklich schätzen, einmal zur richtigen Zeit auf dem richtigen Bike gesessen zu haben. 2014 gewann ich Rennen und am Ende den Titel. Obwohl die Rahmenbedingungen gut waren, war es die beiden vergangenen Jahre aber enorm schwierig mit den besten zu kämpfen. Der Abstand zu den Top-4-Bikes war einfach zu groß."
Zwischen den Zeilen verrät Guintoli aber doch, dass er lieber weiter in der Superbike-WM geblieben wäre. "Es ist nicht nur ein Klischee, dass Rennfahrer nur Rennen fahren um zu gewinnen", erzählte Guintoli weiter. "Jeden Tag wache ich auf und überlege, wie ich Siege einfahren kann. Leider schien es mir so zu sein, dass ich in der Superbike-WM diese Chance wie schon in den vergangenen beiden Jahren nicht haben kann. Deshalb war ein Wechsel der Serie einfach erforderlich."
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Insgeheim wird Guintoli also darauf spekulieren, durch seine Entwicklungsarbeit in der BSB mit der neuen GSX-R gute Karten auf einen Platz im Suzuki-Werksteam in der Superbike-WM 2018 zu haben!
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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