Jerez-Test, 15 Uhr: Die ersten Gehversuche von Honda
An den Kräfteverhältnissen in der Superbike-WM hat sich nichts geändert, Kawasaki und Ducati liegen an der Spitze. Honda bringt erstmals die neue CBR1000RR Fireblade SP2 zum Einsatz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In der Nacht ist es in Jerez, am Südzipfel Spaniens, derzeit so kalt, dass es gefriert. Vor 11 Uhr auf die Strecke zu fahren, macht wegen der niedrigen Asphalttemperaturen keinen Sinn.
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Keine Wunder, sind die Rundenzeiten gegenüber jenen vom November ein Stück entfernt, als Weltmeister Jonathan Rea in 1:38,721 min sogar schneller fuhr als die versammelten MotoGP-Piloten. Um 15 Uhr, der erste von zwei Testtagen endet um 18 Uhr, führt Rea vor seinem Kawasaki-Teamkollegen Tom Sykes und Chaz Davies (Ducati) die Zeitenliste an. Mit 1:40,500 min ist Rea bereits flott unterwegs, bei seiner November-Bestzeit benützte er einen Qualifyer-Reifen, der je nach Strecke bis zu einer Sekunde pro Runde bringt.
Für die Honda-Piloten Stefan Bradl und Nicky Hayden steht der erste Test 2017 ganz im Zeichen der neuen Fireblade. Das Team bekam die Motorräder erst am 6. Januar geliefert und hatte kaum zwei Wochen Zeit, sie vorzubereiten. "Wir stehen am Anfang, eine Bestzeit werden wir hier nicht fahren", ist sich Bradl bewusst. "Heute geht es vor allem darum, Installationsrunden zu fahren."
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Während der Bayer bei inzwischen strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15 Grad Celsius bislang 16 Runden drehte, hat Hayden nach seiner Knieverletzung erst sechs auf seinem Konto. Der Amerikaner tut sich beim Fahren sichtbar schwer.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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BMW-Youngster Markus Reiterberger fährt fast auf dem Niveau seines Althea-Teamkollegen Jordi Torres, den beiden fehlen aber über 2 sec zur Spitze.
Der Schweizer Randy Krummenacher absolviert heute seine Superbike-Premiere und hat bislang 18 Runden abgespult. In der Supersport-Klasse gibt vorerst Zulfahmi Khairuddin den Ton an und fährt 1,5 sec schneller als der Zweitbeste Kyle Ryde aus dem Kawasaki-Werksteam. Neuling Robin Mulhauser pilotiert erstmals die PTR-Honda.
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Julian Puffe hinkt in der Superstock-1000-Klasse weit hinterher: Der 21-Jährige aus dem Team Althea MF84 BMW leidet am Pfeifferschen Drüsenfieber. Zeiten Jerez-Test, 24. Januar 2016, Stand 15 Uhr:Superbike-WM: 1. Jonathan Rea, Kawasaki, 1:40,500 min 2. Tom Sykes, Kawasaki, 1:40,575 3. Chaz Davies, Ducati, 1:40,827 4. Marco Melandri, Ducati, 1:41,311 5. Alex Lowes, Yamaha, 1:41,377 6. Lorenzo Savadori, Aprilia, 1:41,440 7. Javier Fores, Ducati, 1:41,603 8. Eugene Laverty, Aprilia, 1:42,503 9. Michael van der Mark, Yamaha, 1:42,549 10. Jordi Torres, BMW, 1:42,834 11. Markus Reiterberger, BMW, 1:43,139 12. Stefan Bradl, Honda, 1:43,241 13. Randy Krummenacher, Kawasaki, 1:44,206 14. Nicky Hayden, Honda, 1:44,735
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Supersport-WM: 1. Zulfahmi Khairuddin, Kawasaki, 1:45,658 min 2. Kyle Ryde, Kawasaki, 1:47,124 3. Hikari Okubo, Honda, 1:47,483 4. Nacho Calero, Kawasaki, 1:47,802 5. Robin Mulhauser, Honda, 1:47,838 6. Jules Cluzel, Honda, 1:48,048 Superstock-1000-EM: 1. Marco Faccani, BWM, 1:43,769 min 2. Michael Ruben Rinaldi, Ducati, 1:44,127 3. Mike Jones, Ducati, 1:44,795 4. Julian Puffe, BMW, 1:47,428
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British Superbike: 1. Leon Haslam, Kawasaki, 1:43,445 min 2. Luke Mossey, Kawasaki, 1:43,839
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